Drei Monate Eingewöhnung für alle Soldaten: Das plant das ukrainische Parlament.
Pflicht zur Eingewöhnung vor dem Kampfeinsatz
Nach Angaben von TSN.ua: In der Werchowna Rada der Ukraine wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der eine verpflichtende Eingewöhnungszeit von mindestens drei Monaten für alle Soldaten vorsieht – und zwar bevor sie an Kampfhandlungen teilnehmen dürfen. Die Neuregelung betrifft das Gesetz „Über die Wehrpflicht und den Militärdienst“ und soll für sämtliche Dienstgrade gelten.
Betroffen sind Vertragssoldaten, Wehrpflichtige und Offiziere gleichermaßen. Der Entwurf liegt derzeit dem Parlament zur Beratung vor. Sollte er verabschiedet werden, würde dies die Vorbereitung der Truppen auf Gefechtseinsätze grundlegend verändern. Zudem erhalten in der Ukraine derzeit Beschäftigte mit einem Schutz vor Einberufung eine vorübergehende Zurückstellung vom Wehrdienst.
Die Reform zielt darauf ab, die Ausbildung der Soldaten zu verbessern und ihre Wirksamkeit im Gefecht zu steigern. Experten sehen darin einen wichtigen Baustein für die Modernisierung des Militärdienstes.
Warum die Eingewöhnungszeit entscheidend ist
Eine verpflichtende Eingewöhnungsphase könnte die Kampfkraft der ukrainischen Armee deutlich erhöhen und Risiken in Einsätzen verringern. Angesichts der anhaltenden militärischen Aggression ist eine realitätsnahe Vorbereitung der Soldaten auf den Dienst unter Gefechtsbedingungen für deren Erfolg und Sicherheit von größter Bedeutung.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes könnte zudem die Moral und psychische Verfassung der Soldaten stärken, was sich positiv auf ihre Motivation und Einsatzbereitschaft auswirken würde.
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