Drohnenangriff tötet Kameramann aus Kramatorsk: Jewhen Karmasin mit 33 Jahren gestorben.

Drohnenangriff tötet Kameramann aus Kramatorsk: Jewhen Karmasin mit 33 Jahren gestorben
Drohnenangriff tötet Kameramann aus Kramatorsk: Jewhen Karmasin mit 33 Jahren gestorben

Leben und Vermächtnis von Jewhen Karmasin

Nach Angaben von UATV: Am 23. Oktober 2025 wurde der Kameramann Jewhen Karmasin aus Kramatorsk Opfer eines russischen Angriffs – eine Drohne vom Typ ‚Lanzet‘ schlug ein. Der 33-Jährige war ein bekannter Journalist, der über den Krieg berichtete und während des Konflikts regelmäßig Zivilisten half. Sein Tod zeigt erneut, wie gefährlich die Arbeit von Medienschaffenden in Kriegsgebieten ist.

Karmasin studierte an der Staatlichen Maschinenbau-Akademie der Donbass-Region. Nach der Befreiung von Kramatorsk im Jahr 2014 begann er seine Karriere beim Sender ‚DoTeBe‘. 2021 arbeitete er als Kameramann für die Multimedia-Plattform FREEДOM, wo sein engstes Team aus folgenden Personen bestand:

  • dem Sonderkorrespondenten Alexander Kolitschew
  • der Journalistin Alena Gramowa

Die Trauerfeier für Jewhen fand am 27. Oktober 2025 in Kyjiw statt. Sein Kollege Wladyslaw Bobrun erinnerte sich:

„Schonja und ich haben die Live-Schalte des Präsidenten gemacht, als er sein Amt antrat.“ – Wladyslaw Bobrun

Bobrun betonte außerdem, dass Karmasin trotz zahlreicher eigener Verpflichtungen stets Zeit für andere fand: „Mir war klar, dass er selbst alle Hände voll zu tun hatte, aber er half trotzdem.“

Eine weitere Kollegin, Swetlana Sulakowa, hob seine Freundlichkeit hervor: „Wenn man an Jewhen denkt, kommt einem der Gedanke, dass man auf der ganzen Welt keinen freundlicheren Menschen trifft.“ Alexander Kolitschew ergänzte mit Blick auf gemeinsame Erlebnisse: „Wir haben darüber gescherzt, sind gefahren und haben gelacht.“

Leidenschaften und Beitrag zum Journalismus

In seiner Freizeit spielte Jewhen gern Tennis, Billard und Fußball. Sein Einsatz für den Journalismus und die Unterstützung von Zivilisten werden all jenen in Erinnerung bleiben, die ihn kannten.

Der Tod von Jewhen Karmasin verdeutlicht die Gefahren, denen Journalisten in bewaffneten Konflikten ausgesetzt sind – insbesondere im Krieg in der Ukraine. Seine Hingabe an den Beruf und die Hilfe für die Zivilbevölkerung zeigen, welche zentrale Rolle Medienschaffende bei der Berichterstattung über die Kriegsrealität und der Unterstützung der Menschen spielen. Das Gedenken an Menschen wie Jewhen erinnert an den Wert des Lebens und die Bedeutung journalistischer Arbeit in schwierigen Zeiten.


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