Ab Februar 2026: Höhere Gehälter und neue Hilfen für Familien in der Ukraine.

Ab Februar 2026: Höhere Gehälter und neue Hilfen für Familien in der Ukraine
Ab Februar 2026: Höhere Gehälter und neue Hilfen für Familien in der Ukraine

Sozialleistungen und Wohnungsbau: Diese Neuerungen kommen 2026

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Staat führt ab dem 1. Februar 2026 umfassende Anpassungen in den Bereichen Soziales, Wohnen, Steuern, Kommunikation und im Kriegsrecht ein. Ein zentraler Punkt sind Gehaltsaufschläge für Beschäftigte im Energiesektor und für Lehrkräfte. Zudem werden neue monatliche Zahlungen für Binnenvertriebene mit Kindern eingeführt.

Für Mitarbeiter von Energieunternehmen, Heizungs- und Gasversorgern, Kommunalbetrieben und der Eisenbahn sind Zuschläge von 20.000 Hrywnja vorgesehen. Diese Sonderzahlung wird für die Monate Januar, Februar und März 2026 gewährt. Wie das Energieministerium unter der Leitung von Julia Swyrydenko mitteilte, erhalten alle Beschäftigten in der Energiewirtschaft diesen Betrag – unabhängig von der Eigentumsform ihres Arbeitgebers.

Parallel dazu startet am 1. Februar 2026 eine neue monatliche Unterstützung für Kinder aus vertriebenen Familien in Höhe von 3.000 Hrywnja. Diese Maßnahme soll Familien in besonders prekären Lebenslagen gezielt entlasten.

Anpassungen bei Renten und weiteren Leistungen

Ebenfalls zum Stichtag steigt die Mindestrente in der Ukraine auf 2.595 Hrywnja, die Höchstrente liegt dann bei 25.950 Hrywnja. Die Tarife für Strom und Gas bleiben im Februar 2026 unverändert. Der allgemeine Strompreis beträgt weiterhin 4,32 Hrywnja pro Kilowattstunde. Besitzer von Zweitarifzählern zahlen in der Niedertarifzeit 2,16 Hrywnja pro Kilowattstunde.

Eine wichtige Neuregelung betrifft Soldaten: Ab dem 3. Februar 2026 haben Militärangehörige, die aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren, Anspruch auf einen zusätzlichen Erholungsurlaub von 90 Tagen. Die Gebühren für eine Apostille werden für Privatpersonen auf 670 Hrywnja und für Unternehmen auf 1.160 Hrywnja festgesetzt.

Auch das staatliche Wohnbauprogramm „eWohnung“ wird angepasst. Die maximale Wohnfläche für eine Einzelperson oder ein Ehepaar beträgt künftig 52,5 Quadratmeter für eine Wohnung und 62,5 Quadratmeter für ein Eigenheim. Diese Reformen zielen darauf ab, die soziale Absicherung der Bürger zu verbessern und auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Die Maßnahmen fallen in eine Zeit, in der der Staat trotz des anhaltenden Krieges versucht, soziale Stabilität zu gewährleisten.

„Die Einführung dieser Änderungen ist Teil einer umfassenden Politik der ukrainischen Regierung zur Unterstützung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen.“ - Quelle unbekannt

Die Gehaltserhöhungen und neuen Sozialleistungen können die finanzielle Belastung vieler Haushalte in schwierigen Situationen spürbar verringern. Die Stabilität der Energiepreise ist zudem ein wichtiger Schritt, um die Bezahlbarkeit der Grundversorgung für die Bevölkerung zu sichern. Solche Maßnahmen können sich positiv auf den allgemeinen Lebensstandard auswirken, ihre tatsächliche Wirkung hängt jedoch von der konsequenten Umsetzung und Kontrolle ab.


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