Ungarn-Löhne erreichen umgerechnet 79.000 Griwna: Diese Branchen zahlen am besten.
Durchschnittsgehalt in Ungarn im Jahr 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ungarn bleibt 2026 ein beliebtes Ziel für Ukrainer, die in die EU umziehen möchten. Im April lag das durchschnittliche Bruttogehalt bei 772.200 Forint – das entspricht rund 112.600 Griwna. Nach Abzügen blieben Arbeitnehmern netto etwa 541.200 Forint, also ungefähr 79.000 Griwna. Allerdings verdient die Hälfte der Beschäftigten weniger als 436.000 Forint netto (etwa 63.600 Griwna).
Die Löhne im Land zeigen einen Aufwärtstrend: Die Nettogehälter stiegen um 11,2 Prozent, die durchschnittlichen Bruttogehälter legten um etwa 9 Prozent zu. Auch die Kaufkraft der Bevölkerung verbesserte sich und erhöhte sich um knapp 8,9 Prozent.
So haben sich die Gehälter in verschiedenen Wirtschaftssektoren entwickelt
Die Lohnentwicklung fällt in Ungarns Wirtschaftsbereichen unterschiedlich aus. Im Bergbau beispielsweise stiegen die Gehälter um rund 23 Prozent. Das durchschnittliche reguläre Gehalt ohne Boni beträgt hier 711.400 Forint (etwa 103.800 Griwna). In der Privatwirtschaft liegt der Durchschnitt bei 705.000 Forint, in Non-Profit-Organisationen bei 747.000 Forint.
Die höchsten Einkommen erzielen Beschäftigte im Finanz- und Versicherungswesen: Hier liegt das Bruttogehalt bei rund 1.419.100 Forint, was über 207.000 Griwna entspricht. Ganz anders sieht es im Gastgewerbe aus: Der Durchschnittsverdienst beträgt dort etwa 491.000 Forint, also etwas mehr als 71.000 Griwna. Erwähnenswert ist zudem, dass die Gehälter im Energiesektor um etwa ein Prozent gesunken sind, aber weiterhin bei rund 1,1 Millionen Forint liegen.
Für Ukrainer, die in Europa arbeiten und leben möchten, bleibt Ungarn damit ein attraktives Ziel – vor allem angesichts der positiven Lohnentwicklung und des günstigen wirtschaftlichen Umfelds. Der Anstieg der Durchschnittsgehälter spiegelt die positive wirtschaftliche Dynamik des Landes wider.
Diese Entwicklung könnte das Interesse ukrainischer Arbeitskräfte an einer Auswanderung weiter steigern, da höhere Einkommen und eine verbesserte Kaufkraft die Lebens- und Arbeitsbedingungen spürbar attraktiver machen. Ein Blick auf die Unterschiede zwischen den Branchen zeigt zudem klare Chancen für Jobsuchende, insbesondere in stark zahlenden Sektoren wie Finanzen und Versicherungen.
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