Warnung des KI-Gründers Hinton: Wie Technologien zu einem sozialen Zusammenbruch führen können.
Nach Angaben von ТСН: Der bekannte Spezialist für künstliche Intelligenz, Geoffrey Hinton, äußerte die Meinung, dass die rasante Entwicklung von KI, die von Technologiemilliardären gesteuert wird, zu ernsthaften sozialen und wirtschaftlichen Problemen führen könnte.
Diese Aussagen machte Hinton während einer Diskussion mit dem US-Senator Bernie Sanders an der Georgetown University und hob seine Besorgnis über die unüberlegte Einführung neuer Technologien ohne angemessene Vorsichtsmaßnahmen hervor.
Hauptsorgen von Hinton
Arbeitsmarkt: Es besteht das Risiko, dass KI die Struktur der Arbeitsplätze erheblich verändert und Menschen in vielen Berufen ersetzt, ohne neue Möglichkeiten zu schaffen.
Soziale Ungleichheit: Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dies die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit erheblich verstärken könnte.
Geopolitik: Der mögliche Einsatz von KI durch mächtige Länder für "blutlose Invasionen" könnte das globale Machtgleichgewicht verändern.
Hinton betont, dass die aktuelle KI-Revolution sich von vorherigen technologischen Veränderungen dadurch unterscheidet, dass sie keine neuen Arbeitsplätze zur Kompensation der Verluste schafft.
„Die Menschen, die ihre Arbeitsplätze verlieren, werden keinen Ort haben, an den sie gehen können, wenn KI so intelligent wird wie Menschen oder sogar intelligenter. Jede Arbeit, die sie erledigen könnten, kann von KI übernommen werden,“bemerkte er.
Er weist auch auf die wirtschaftlichen Folgen hin: Technologiemagnaten wie Elon Musk und Mark Zuckerberg haben möglicherweise nicht bedacht, dass bei massiven Arbeitsplatzverlusten auch die Anzahl der Verbraucher sinken könnte.
Darüber hinaus prognostiziert Hinton, dass die Entwicklung von Artificial General Intelligence (AGI), die in der Lage ist, eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen und sich an verschiedene Situationen anzupassen, in den nächsten 20 Jahren oder sogar früher stattfinden könnte.
Hinton, der die Grundlagen der modernen KI gelegt hat, erhielt 2018 den Turing Award für seine Arbeiten zu neuronalen Netzwerken, den er sich mit Yoshua Bengio und Yann LeCun teilte. Im Jahr 2023 verließ er das Unternehmen Google.
Somit unterstreichen Hintons geäußerte Bedenken die Notwendigkeit eines vorsichtigen Ansatzes bei der Einführung neuer Technologien. Insbesondere wird betont, dass Strategien entwickelt werden müssen, die negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die soziale Struktur minimieren. Im Lichte seiner Ansichten ist es wichtig, einen offenen Dialog über die Verantwortung der Technologieunternehmen zu führen und sicherzustellen, dass Innovationen der Gesellschaft insgesamt zugutekommen.
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