Zum Status der Krim: Verfassung bleibt für Kiew unverhandelbar.
Präsident Zelenskyj stellt klar
Nach Angaben von TSN.ua: Die Ukraine wird keine internationalen Abkommen unterstützen, die die völkerrechtswidrige Annexion der Krim anerkennen und damit gegen die ukrainische Verfassung verstoßen. Das hat Präsident Wolodymyr Zelenskyj unmissverständlich erklärt. Seine Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund von Signalen aus Russland an die USA, die auf eine mögliche Anerkennung des annektierten Status der Halbinsel hindeuten – ein Vorgehen, das in Kiew große Besorgnis auslöst. Zelenskyj betonte die zwingende Einhaltung des nationalen Rechtsrahmens bei allen internationalen Vereinbarungen.
Der ukrainische Staatschef unterstrich, dass sein Land Abkommen, die im Widerspruch zu Verfassung und Gesetzen stehen, niemals mittragen werde.
„Falls jemand über uns hinweg Fragen entscheiden will, die der Verfassung oder den Gesetzen der Ukraine widersprechen, wird die Ukraine solche Vereinbarungen nicht unterstützen“, so Zelenskyj wörtlich.Diese Position betrifft nicht nur die Krim, sondern gilt gleichermaßen für andere Gebiete wie den Donbas, den Russland ebenfalls als ‚russisch‘ anerkannt sehen will. Die Aussage verdeutlicht die kompromisslose Haltung Kiews in allen Territorialfragen.
Unverzichtbare Mitsprache bei nationalen Belangen
Zelenskyj wies zudem darauf hin, dass Entscheidungen, welche die nationalen Interessen, das Volk oder das Staatsgebiet der Ukraine betreffen, nicht ohne deren Beteiligung getroffen werden können. Dies unterstreicht die fundamentale Bedeutung der Wahrung von Souveränität und territorialer Integrität in der aktuellen geopolitischen Lage. Die Ukraine verfügt über bedeutenden Rückhalt in Europa, was ihre Verhandlungsposition in den Beziehungen zu Russland und anderen Staaten zusätzlich stärkt.
Die klare Stellungnahme des Präsidenten bekräftigt die unveränderliche Haltung der Ukraine zur territorialen Integrität, insbesondere im Kontext internationaler Verhandlungen, in denen der Status der Krim immer wieder thematisiert wird. Trotz des anhaltenden Drucks von russischer Seite und anderer internationaler Akteure bleibt Kiew seinen rechtlichen Grundsätzen und der Souveränität verpflichtet – eine Haltung, die künftige diplomatische Initiativen und Partnerschaften maßgeblich beeinflussen wird.
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