Selenskyj über das Ende des Krieges: Neue Details zu den Verhandlungen und dem Waffenexport.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 3. November 2025 hielt der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, eine Pressekonferenz, auf der er die Situation an der Front, neue Militärverträge und internationale Verhandlungen über das Ende des Krieges diskutierte.
Situation an der Front
Laut dem Präsidenten sind in Kupjansk noch etwa 60 russische Soldaten, und in Pokrowsk befinden sich zwischen 260 und 300 Besatzern. In diesen Städten finden aktive Kämpfe statt, und die Situation in Pokrowsk ist derzeit am angespanntesten. In Kostjantyniwka gibt es Kämpfe ohne wesentliche Veränderungen, und in Dobropillja läuft weiterhin eine militärische Operation.
Neue Militärverträge
Das Verteidigungsministerium arbeitet an neuen Verträgen für Militärangehörige, deren Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren variieren wird. Dies ermöglicht es den Soldaten, die Dauer ihres Dienstes je nach ihren Möglichkeiten zu wählen.
Der Präsident erklärte, dass er den sogenannten 'europäischen Plan' zum Ende des Krieges nicht gesehen habe, jedoch gegenwärtig weder europäische Führer noch der US-Präsident Donald Trump Russland dazu zwingen können, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.
Waffenexport
Die Ukraine ist bereit, Waffen zu exportieren, darunter maritime Drohnen, und behält gleichzeitig einen Teil der Waffen für eigene Bedürfnisse. Die Partner müssen die Produktion von Waffen in der Ukraine finanzieren, und die fertigen Produkte sollen gerecht aufgeteilt werden. In diesem Jahr ist die Eröffnung von zwei Verkaufsvertretungen für Waffen in Berlin und Kopenhagen geplant. Der Berater des Präsidenten, Oleksandr Kamyshin, wird sich um die Verträge mit EU-Ländern kümmern, während der Sekretär des NSDC Rustem Umerow am Export in den Nahen Osten und nach Asien arbeiten wird.
In Bezug auf den Stand der Dinge betonte Präsident Selenskyj die Bedeutung der internationalen Unterstützung im Kontext des Endes des Krieges. Die Ukraine sucht weiterhin nach neuen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Partnern, was die Absicht bestätigt, den Export von Verteidigungsprodukten zu aktivieren und ihre militärische Stärke auf der internationalen Bühne zu stärken.
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