Energiekrise in Kiew: Nach Präsidenten-Beratung weiter 50 Häuser ohne Heizung.
Energielage in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einer russischen Angriffswelle vor über einer Woche sind in Kiew am Morgen des 17. Januar noch immer etwa 50 Wohnhäuser ohne Wärmeversorgung. Angesichts dieser anhaltenden Krise hat Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Dringlichkeitssitzung zur Energiesicherheit einberufen. Die Versorgungsprobleme sind direkte Folgen der gezielten Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur.
Als Reaktion auf die kritische Situation wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand verhängt. Selenskyj wies ausdrücklich an, die Lage in den betroffenen Kiewer Gebäuden prioritär zu klären. Mit der Koordination der Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung wurde der Erste Vizepremierminister und Energieminister der Ukraine beauftragt.
Maßnahmenpaket und Hilfen für Betroffene
Zur ständigen Krisenbewältigung wird ein ständiger Koordinierungsstab für Kiew eingerichtet. Selenskyj dankte zudem dem Innenministerium für die rasche Einrichtung zusätzlicher Unterstützungspunkte und den Ausbau der Notrufleitung 112. Die Einrichtung einer zentralen Kommandozentrale unterstreicht die Dringlichkeit der Lage.
Die Verhängung des Ausnahmezustands im Energiesektor zeigt das alarmierende Ausmaß der Versorgungskrise. Mitten im Winter stellt der Heizungsausfall für Tausende Bewohner eine existenzielle Bedrohung dar, weshalb schnelle und koordinierte Hilfe überlebenswichtig ist. Die ukrainische Regierung versucht nun, mit gebündelten Kräften die Folgen der Infrastrukturangriffe zu mildern.
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