Ukraine: 1710 russische Soldaten an einem Tag getötet oder verwundet – Gesamtverluste der Invasionsarmee übersteigen 1,28 Millionen.
Stand: 18. März 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat neue Zahlen zu den Verlusten der russischen Armee veröffentlicht. Demnach wurden innerhalb von 24 Stunden 1.710 Besatzungssoldaten getötet oder verletzt. Dies zeigt, dass die Kämpfe weiterhin mit hoher Intensität geführt werden. Insgesamt belaufen sich die dokumentierten Gefechtsverluste der russischen Truppen mittlerweile auf rund 1.282.570 Mann – allein 1.710 davon entfallen auf den jüngsten Meldezeitraum. Die aktuellen Angaben unterstreichen den anhaltenden Druck auf die Invasionsstreitkräfte.
Verluste an militärischem Gerät
Auch die Materialverluste sind beträchtlich. Bis zum 18. März haben die russischen Einheiten nach ukrainischen Angaben folgende Ausrüstung eingebüßt:
- 11.786 Panzer (+3)
- 24.229 gepanzerte Kampffahrzeuge (+11)
- 38.506 Artilleriesysteme (+29)
Im selben Zeitraum wurden keine Verluste bei Raketenwerfern, Luftabwehrsystemen, Kampfflugzeugen oder Hubschraubern gemeldet. Dagegen reduzierte sich die Zahl der operativ-taktischen Drohnen um 1.189 auf insgesamt 184.333 Einheiten.
Bereits im Jahr 2025 übertraf die Verlustrate der russischen Armee erstmals deren Mobilisierungsrate – ein klares Zeichen für ernsthafte Personalprobleme. Laut dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, verlor der Gegner in dieser Zeit rund 418.000 getötete und verwundete Soldaten, während gleichzeitig nur 406.000 Mann neu eingezogen wurden.
„Diese Zahlen belegen die massiven Schwierigkeiten, mit denen die russische Armee im Gefecht konfrontiert ist.“ — Oleksandr Syrskyj
Die aktuellen Werte verdeutlichen, dass der Konflikt in der Ukraine weiterhin in einer intensiven Phase steckt. Der hohe Blutzoll und die Materialverluste verstärken den Druck auf die russische Führung. Wenn die Verluste dauerhaft über der Mobilisierungsfähigkeit liegen, könnte dies langfristig zu strategischen Anpassungen auf beiden Seiten führen.
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