Journalist Tachtai tot aufgefunden: Er ermittelte gegen Korruption beim Bau von Befestigungen.

Journalist Tachtai tot aufgefunden: Er ermittelte gegen Korruption beim Bau von Befestigungen
Journalist Tachtai tot aufgefunden: Er ermittelte gegen Korruption beim Bau von Befestigungen

In Jampl gefunden: Journalist und ehemaliger Abgeordneter tot

Nach Angaben von inkorr.com: Am 5. September wurde der Journalist und ehemalige Abgeordnete Oleksandr Tachtai in seiner Wohnung in Jampl, Region Sumy, tot aufgefunden. Diese Information verbreitete das Nachrichtenportal 'Hlavkom' unter Berufung auf 'Suspilne Sumy'.

Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln derzeit die Umstände des Todes des Journalisten. Die endgültige Todesursache wird nach der Obduktion und weiteren Ermittlungen bekannt gegeben, die auch die Überprüfung eines möglichen Zusammenhangs mit seiner beruflichen Tätigkeit umfassen.

Es wurde angegeben, dass Tachtai gegen Korruptionsschemata beim Bau von Befestigungsanlagen in der Region ermittelte.

Oleksandr Tachtai war zuvor Chefredakteur der Zeitung 'Jamplischer Rand' und Abgeordneter des Jamplischen Gemeinderats. Im August 2025 berichtete er, dass von einer unbekannten Waffe auf seine Datscha geschossen wurde, und in seiner Wohnung eine Rauchgranate gefunden wurde.

Damals äußerte der Journalist die Vermutung, dass ein Mitarbeiter des SBU und ein Reservist an dem Angriff beteiligt sein könnten. Die Polizei eröffnete ein strafrechtliches Verfahren nach Teil 1 des Artikels 296 des Strafgesetzbuches - 'Rowdytum, nämlich grobe Störung der öffentlichen Ordnung aus offensichtlichem Mangel an Respekt vor der Gesellschaft, begleitet von besonderer Dreistigkeit oder außergewöhnlichem Zynismus'.

Im Kommunikationsbereich der Polizei der Region Sumy wurde klargestellt, dass die Voruntersuchung am 6. September noch läuft.

Der Tod des Journalisten und Ex-Abgeordneten Oleksandr Tachtai in Jampl unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung der Pressefreiheit und des Schutzes von Journalisten in der modernen Gesellschaft. Die Strafverfolgungsbehörden setzen die Ermittlungen fort, um alle Umstände dieses tragischen Vorfalls zu klären.


Lesen Sie auch

Werbung