Neuer Sensationsfund in Ägypten: 22 intakte Sarkophage geben ihre Geheimnisse preis.
Ein einzigartiger Fund in der Totenstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Im ägyptischen Nekropol von Assasif, am Westufer von Luxor, ist Archäologen ein außergewöhnlicher Fund gelungen. Eine gemeinsame Mission des Obersten Rates für Altertümer und der Stiftung für Archäologie und Kulturerbe von Zahi Hawass entdeckte 22 antike Holzsarkophage mit farbenprächtigen Bemalungen. Diese Artefakte stammen aus der Dritten Zwischenzeit der ägyptischen Geschichte, einer Epoche von etwa 1070 bis 664 vor Christus.
Die Sarkophage lagen in einem Felsenschacht im Hof des Grabes von Sennefer im Gebiet von Kurna. Sie waren in mehreren Lagen und zehn horizontalen Reihen gestapelt. Viele dieser Bestattungen gehörten vermutlich Frauen, die den Titel 'Sängerin des Amun' trugen – eine prestigeträchtige religiöse Funktion. In zahlreichen der Sarkophage haben sich die mumifizierten Überreste erhalten. Solche ungestörten Grablegungen sind für Forscher von unschätzbarem Wert.
Papyri mit originalen Siegeln: Ein Fenster in die Vergangenheit
Neben den Sarkophagen barg das Team auch seltene Papyri in Tongefäßen, die noch ihre originalen Lehmsiegel trugen. Diese unversehrten Verschlüsse sind eine kleine Sensation, da sie darauf hindeuten, dass die Inhalte seit der Bestattung niemand mehr berührt hat. Der Fundkomplex liefert somit völlig neue Einblicke in die Bestattungsriten und sozialen Hierarchien der damaligen Zeit.
'Diese Entdeckung unterstreicht die Bedeutung der Nekropole Assasif als zentralen archäologischen Ort.'
Die Untersuchung der Sarkophage und der Beigaben wird das Verständnis der religiösen Vorstellungen und der gesellschaftlichen Stellung von Frauen im Alten Ägypten vertiefen. Solche Funde befeuern nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern wecken auch weltweit das Interesse am reichen kulturellen Erbe des Landes am Nil.
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