In Dnipro wurde für eine Scheinehe zur Umgehung der Mobilisierung ein Urteil gesprochen.
Nach Angaben von inkorr.com: Ein Gericht in Dnipro verurteilte einen Mann, der eine Scheinehe mit einer Frau mit einer II. Gruppe von Behinderungen eingegangen war, zu zwei Jahren auf Bewährung. Dieses Urteil fällte das Tschetschelski-Bezirksgericht. Der Mann hoffte, der Mobilisierung zu entkommen, und erhielt bereits einen Monat nach der Eheschließung einen Aufschub.
„Ich kannte die Frau, wusste um ihren Zustand und heiratete, um nicht zur Armee zu müssen. Es gab keine Beziehung zwischen uns“, gestand der Mann.
Das Gericht stellte ihn gemäß Artikel 336 des Strafgesetzbuches der Ukraine für schuldig und verhängte zunächst vier Jahre Freiheitsstrafe. Später wurde die Strafe jedoch auf zwei Jahre auf Bewährung geändert.
Die Mobilisierungsraten in der Ukraine bleiben stabil
Präsident Wolodymyr Selenskyj bemerkte während einer Pressekonferenz, dass die Mobilisierungsraten in der Ukraine stabil bleiben und sich nicht von den Werten der vergangenen sechs Monate unterscheiden. Er erwähnte auch, dass es im 'Reserv+'-Antrag neue Gründe für einen Aufschub gibt, insbesondere für Personen mit vorübergehender Untauglichkeit gemäß den Ergebnissen der Militärärztlichen Kommissionen und für Eltern von minderjährigen Kindern, deren Ehepartner in den Streitkräften der Ukraine dient.
Somit bleibt die Situation im Land die Fragen der Mobilisierung und der Möglichkeiten zur Erlangung von Aufschüben für verschiedene Kategorien von Bürgern relevant. Der Fall des verurteilten Mannes ist ein Beispiel für die genannten Umstände, die sowohl in der Gesellschaft als auch unter den Behörden Diskussionen hervorrufen.
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