ISW: Vor den Verhandlungen in Istanbul hat der Kreml seine Hauptforderungen wiederholt.
Vor Beginn der Verhandlungen in Istanbul hat der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergei Rjabkow, einmal mehr die Position des Kremls geäußert. Dies wurde vom Institut für den Krieg (ISW) mitgeteilt, berichtet die Publikation 'Glavkom'.
Vertreter des Kremls behaupten, dass jede Beendigung des Konflikts einen Wechsel der ukrainischen Führung und Beschränkungen im Westen vorsehen müsse.
Russische Beamte verwenden wiederholt den Begriff 'Denazifizierung' und fordern einen Regimewechsel in der Ukraine sowie die Bildung einer prorussischen Regierung in Kiew.
Analysten des Instituts für den Krieg weisen auch darauf hin, dass Russland die 'ursprünglichen Ursachen' des Konflikts identifiziert hat, zu denen ihrer Meinung nach die NATO-Osterweiterung, die Diskriminierung der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine, die Einschränkungen russischer Medien und Kultur sowie die Verletzung der 'Sicherheitsgarantien' des Westens gehören.
Die Aussagen Rjabkows spiegeln die langjährigen Bemühungen des Kremls wider, seine vor Krieg geforderten Bedingungen zu erreichen, die die NATO auffordern, die Politik der offenen Türen aufzugeben und eine prorussische Regierung in Kiew zu installieren, und die jüngsten Versuche des Kremls, Interesse an Gesprächen vorzutäuschen, zu ignorieren.
Der Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, hat den Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, aufgefordert, an Verhandlungen mit der Ukraine in Istanbul teilzunehmen, aber später wurde bekannt, dass Putin nicht in die Türkei reisen und die Zusammensetzung der russischen Delegation bestätigen wird.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, erklärte, dass er bereit sei, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Türkei zu treffen, während der US-Präsident Donald Trump nicht an den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in der Türkei teilnehmen wird.
Reaktion und Bereitschaft zu Verhandlungen
Im Kontext der geäußerten Position des Kremls und des Vorschlags zur ukrainischen 'Denazifizierung' betonen russische Analysten die Bereitschaft zu harten Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine seitens Russlands und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese Aktionen.
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