Todesfälle bei den Giraffen: Kiewer Zoo trauert um langlebige Tiere.

Todesfälle bei den Giraffen: Kiewer Zoo trauert um langlebige Tiere
Todesfälle bei den Giraffen: Kiewer Zoo trauert um langlebige Tiere

Zwei Giraffen im Kiewer Zoo gestorben

Nach Angaben von TSN.ua: Der Kiewer Zoo hat den Verlust zweier Giraffen zu beklagen: Eines der Tiere starb im Jahr 2022, das andere 2023. Wie Zoodirektor Kyrylo Trantin mitteilte, erreichten beide ein für ihre Art ungewöhnlich hohes Alter von 22 bis 23 Jahren – die durchschnittliche Lebenserwartung von Giraffen in Zoos liegt normalerweise bei maximal 17 Jahren. Dies führt Trantin auf die besonders sorgfältige Pflege zurück, die den Tieren zuteilwurde.

In den letzten vier Jahren erhielten die Giraffen spezielle Medikamente, die vermutlich zu ihrer außergewöhnlichen Langlebigkeit beigetragen haben. Aktuell gibt es im Zoo jedoch keine Giraffen mehr, was Trantin mit den anhaltenden Kriegsauswirkungen begründet.

Krieg belastet den Zoo schwer

Im Jahr 2025 wurde der Kiewer Zoo Ziel eines russischen Angriffs, der die ohnehin prekäre Lage der Einrichtung weiter verschärfte. Die fehlenden Giraffen sind nur ein Symptom der enormen Herausforderungen, denen sich der Zoo seit Kriegsbeginn stellen muss.

„Der Tod der Giraffen im Kiewer Zoo verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten der Tierhaltung unter extremen Bedingungen, sondern auch die generellen Belastungen, die der Krieg für den Zoo mit sich bringt.“ – Kyrylo Trantin

Um die Kriegsfolgen zu bewältigen und das Wohl der Tiere zu sichern, wird der Zoo in Zukunft vermutlich zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen – etwa zur Wiederansiedlung von Tierpopulationen und zur Verbesserung der Haltungsbedingungen.


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