Wann sollte man 'Geburtstag' mit einem großen Buchstaben schreiben? Die Linguistin erklärte die Regel.
Die Philologin Olga Wasiljewa erklärte, wann man 'Geburtstag' mit einem großen Buchstaben schreiben sollte und wann man auch klein auskommen kann. Viele Menschen sind in dieser Frage verwirrt, da sie ihren Jubilar oder ihre Jubilarin respektieren wollen.
Laut der Linguistin können Sie in Glückwunschkarten oder sozialen Medien sowohl 'Geburtstag' als auch 'Sie' mit einem großen Buchstaben schreiben, um besonderen Respekt gegenüber der Person zu zeigen. Sie verweist auf § 52 der neuen Rechtschreibung, der besagt, dass in den Bezeichnungen historischer Ereignisse, Epochen, Kalenderperioden und Feiertage das erste (oder einzige) Wort und Eigennamen mit einem großen Buchstaben geschrieben werden. 'Geburtstag' ist jedoch kein historischer Feiertag, weshalb man ihn klein schreiben kann.
Auch die Geburtstage herausragender Personen, wie Simone de Beauvoir für Feministinnen oder Louis Braille für Blinde, können mit einem großen Buchstaben geschrieben werden.
Früher erklärte die Linguistin Olga Wasiljewa, wie man richtig grüßt - 'Guten Morgen!' oder 'Guten Morgen!'. Sie stellte fest, dass die Aussage über die Unrichtigkeit von 'Guten Morgen' bei der Richtigkeit von 'Guten Tag' und 'Guten Abend' absurd ist.
Olga Wasiljewa wies auch auf die falsche Aussprache der koreanischen Automarke Hyundai in der Ukraine hin. Sie bemerkte, dass Lesefehler in die Sprache eindringen und im Volk bleiben. Kürzlich äußerte sie auch Kritik an einem Beitrag des Fernsehens '1+1' über Feminine und behauptete, dass die Expertenbewertung eines Kollegen unprofessionell war.
Lesen Sie auch
- 23.000 Dollar Schmiergeld: Reserveoffizier soll bei Militärärztlicher Kommission geholfen haben
- Am 17. Juni droht in Teilen von Odessa eine Wasserunterbrechung: betroffene Bezirke und Ortschaften im Überblick
- Kein automatischer Aufschub mehr für Soldaten nach Vertragsende: Nur Gericht kann Ausnahme schaffen
- Nach ukrainischem Angriff auf Brücke: Russischer Bataillonskommandeur begeht Selbstmord
- Bis zu 100.000 Griwna Strafe: Diese Fischarten dürfen Angler in der Ukraine nicht fangen
- Bis zu einer Million Griwna: Neue Entschädigungen für betroffene Beschäftigte

