Konzert am Jahrestag des Kriegsbeginns abgesagt: Bands ziehen sich zurück.

Konzert am Jahrestag des Kriegsbeginns abgesagt: Bands ziehen sich zurück
Konzert am Jahrestag des Kriegsbeginns abgesagt: Bands ziehen sich zurück

Kritik an geplantem Dankeskonzert 'Geboren, frei zu sein'

Nach Angaben von TSN.ua: Die Ankündigung eines Dankeskonzerts mit dem Titel 'Geboren, frei zu sein' stieß auf massive Kritik. Grund war der geplante Termin am 24. Februar 2026 im Kiewer Sportpalast. Dieser Tag markiert den vierten Jahrestag der großangelegten russischen Invasion in die Ukraine, was in Teilen der Öffentlichkeit Empörung auslöste.

Reaktionen der Künstler und der Gesellschaft

Für den Auftritt waren zahlreiche ukrainische Stars angekündigt worden, darunter:

  • Zlata Ognevich
  • alyona alyona
  • Mila Nitich
  • Parfenyuk
  • Motor'Rolla
  • Roksolana
  • Dava

Die Band 'Zhadan i Sobaky' (Zhadan und die Hunde) zog ihre Teilnahme jedoch zurück.

Frontmann Serhiy Zhadan begründete dies deutlich: 'Zhadan i Sobaky werden am 24.02. nicht im Kiewer Sportpalast spielen. Wir halten eine Teilnahme an der Veranstaltung für unangebracht.'

Der Vorverkauf für das Konzert wurde vorerst gestoppt. Die Rapperin alyona alyona wies darauf hin, dass das Dankeskonzert von Militärangehörigen organisiert werde, weshalb viele Künstler zugesagt hätten. Dies zeigt, dass trotz der Kontroverse die Unterstützung für die Initiative bei einigen Künstlern weiterhin besteht, auch wenn die Umstände als schwierig empfunden werden.

Das Konzert 'Geboren, frei zu sein' sollte eigentlich Dank und Unterstützung ausdrücken. Die Wahl des Datums und sein historischer Kontext riefen jedoch gemischte Reaktionen hervor. Solche Termine sind in der Ukraine emotional stark aufgeladen und führen zu Diskussionen über angemessene Formen des Gedenkens und der Solidarität.

Die Situation verdeutlicht die schwierige Gratwanderung zwischen patriotischen Initiativen und der Sensibilität für traumatische historische Ereignisse. Der Termin am Invasionstag unterstreicht den emotionalen Rahmen der Veranstaltung und kann zu weiteren Debatten über die Angemessenheit von Feierlichkeiten an solchen Tagen führen. Organisatoren und Teilnehmer müssen diese Faktoren sorgfältig abwägen, um weitere Kontroversen zu vermeiden und die gesellschaftliche Unterstützung nicht zu verspielen.


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