Lettland verurteilt russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur als Völkerrechtsbruch.
Schwere Vorwürfe aus Riga
Nach Angaben von TSN.ua: Die lettische Außenministerin Baiba Braže hat die jüngsten russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung scharf verurteilt. Sie bewertet diese gezielten Schläge als groben Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Attacken des Kreml, so Braže, treffen die kritische Infrastruktur der Ukraine schwer, insbesondere auch die Atomenergieerzeugung.
Zielgerichtete Attacken auf das Stromnetz
Bei den Angriffen am 7. Februar wurden gezielt Hochspannungsleitungen und zentrale Umspannwerke beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte Attacken auf das gesamte Energiesystem, von der Erzeugung bis zur Verteilung – ein deutliches Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Lage. Solche Angriffe auf die Lebensadern eines Landes sind ein Mittel der Kriegsführung, das die Zivilbevölkerung besonders hart trifft.
Baiba Braže: 'Mit diesen Handlungen gefährdet Russland nicht nur die Energiesicherheit der Ukraine, sondern untergräbt grundlegende Prinzipien des Völkerrechts.'
Die Ministerin forderte die internationale Gemeinschaft eindringlich auf, Maßnahmen gegen diese Aggression zu ergreifen.
Die Attacken verdeutlichen die anhaltende Eskalation im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, mit schwerwiegenden Folgen für die regionale Sicherheit in Europa. Die Energieinfrastruktur ist in der kalten Jahreszeit von existenzieller Bedeutung, da eine stabile Versorgung überlebenswichtig ist. Das Ausmaß der internationalen Reaktion auf diese Völkerrechtsverstöße wird die weitere Entwicklung in der Region und das diplomatische Klima maßgeblich beeinflussen.
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