Der Friedenvertrag mit Russland wird in den nächsten Monaten nicht entstehen - Politologe Fesenko.
Nach Angaben von ТСН: In den nächsten Monaten sollte man nicht mit dem Ende des Krieges oder der Unterzeichnung eines Friedensvertrags rechnen, daher sollten die Ukrainer Geduld haben.
Dies erklärte der ukrainische Politologe Wolodymyr Fesenko in einem Interview.
„Wir brauchen einen Vertrag zur Beendigung des Krieges. Leider halte ich die Chancen auf die Unterzeichnung eines solchen Vertrags in naher Zukunft für minimal“,
— betonte der Experte.
Fesenko unterstrich, dass Russland nicht die Absicht hat, den Krieg zu beenden, und der Ukraine inakzeptable Bedingungen auferlegt. Daher rief er die Ukrainer dazu auf, sich auf einen langen Kampf vorzubereiten.
„Ich sage pessimistische Dinge, aber wir müssen Geduld haben. In den nächsten Monaten wird es kein Ende des Krieges geben. Wir müssen noch eine ernsthafte Bewährungsprobe bestehen. Aber ich denke, dass der Verhandlungsprozess, der jetzt einen weiteren Versuch durchläuft, nicht der letzte Versuch sein wird“,
— betonte der Politologe.
Perspektiven der Verhandlungen
Der Experte prognostiziert, dass sich mit der Zeit, höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr, realistischere Versuche zur Beendigung des Krieges zeigen könnten. Im Moment ist Putin nicht bereit zu Verhandlungen.
„Jetzt muss der Feind gestoppt werden. Wenn der Feind nicht gestoppt wird - wird es keinen Frieden geben“,
— ist Fesenko überzeugt.
Im Gegenzug äußerte die Analystin Maria Berlinska zuvor ebenfalls eine pessimistische Prognose hinsichtlich eines stabilen Waffenstillstands und äußerte, dass die Chancen nicht über 30% steigen.
Somit bleibt die Situation rund um den Krieg kompliziert und unvorhersehbar. Tatsächlich deuten die Ansichten der Experten darauf hin, dass man sich auf lange und harte Prüfungen vorbereiten muss, die die Ukrainer in naher Zukunft erwarten. Es ist wichtig, die Entwicklung der Ereignisse weiterhin zu verfolgen, da Verhandlungen neue Möglichkeiten für den Frieden eröffnen können, aber vorerst bleibt aktive Kampfhandlungen für beide Seiten Priorität.
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