Abgeordneter bei Jogging-Attacke von Hunden verletzt – Polizei ermittelt Halterin.
Vorfall im Kiewer Park
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem morgendlichen Lauf im Park wurde der ukrainische Abgeordnete Grigori Masuraschu von zwei Hunden attackiert und gebissen. Eine Frau hatte die beiden Schäferhunde ohne Leine und Maulkorb frei laufen lassen. Der Parlamentarier erstattete nach dem Vorfall umgehend Anzeige bei der Polizei.
Die Ermittler konnten die 41-jährige Halterin der Tiere ausfindig machen. Vor Ort wurde gegen sie ein Protokoll nach Artikel 154 des ukrainischen Verwaltungsrechts (KUpAP) aufgenommen, der das ordnungswidrige Führen von Hunden regelt. Die weitere Untersuchung des Falls obliegt der Polizeidirektion Petschersk, wie die Kiewer Polizei mitteilte.
Öffentliche Empörung über Leinenpflicht-Verstoß
Der Vorfall löste in der Öffentlichkeit deutliche Kritik aus. Viele Bürger fordern eine konsequentere Einhaltung der Leinen- und Maulkorbpflicht in Parks, um solche gefährlichen Situationen künftig zu verhindern.
Der Angriff auf den Volksvertreter unterstreicht die anhaltende Problematik mit nicht angeleinten Hunden in städtischen Erholungsgebieten. Die schnelle Reaktion der Polizei und die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens werden als wichtiges Signal für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum gewertet. Solche Vorfälle zeigen, dass klare Regeln zum Schutz aller Bürger unerlässlich sind.
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