NBU führt ab dem 1. Juni neue Überweisungslimits ein: Wer verliert 100.000 Hryvnias.
Nach Angaben von inkorr.com: Ab dem 1. Juni 2025 treten in der Ukraine neue Überweisungsbeschränkungen in Kraft, die von der Nationalbank festgelegt wurden. Diese Regeln beziehen sich auf Überweisungen zwischen Karten (P2P) und Transaktionen über IBAN und hängen von der Risikokategorie des Kunden und dessen offiziell bestätigten Einkünften ab.
Neue Regeln der NBU für Überweisungen
Laut dem Beschluss der NBU sind Banken ab Juni 2025 verpflichtet, die Kategorie des Kunden bei Überweisungen zwischen Privatpersonen zu berücksichtigen:
- bis zu 100.000 UAH pro Monat – für Kunden mit mittlerem und niedrigem Risikolevel;
- bis zu 50.000 UAH pro Monat – für Kunden mit hohem Risiko ohne dokumentierte Einkünfte.
Diese Limits gelten sowohl für Überweisungen von Karte zu Karte als auch für Zahlungen über IBAN.
Warum in der Ukraine neue Überweisungsbeschränkungen eingeführt wurden
Die Nationalbank erklärt die Einführung neuer Regeln als notwendig:
- um Geldwäsche und Schattenwirtschaft zu bekämpfen;
- um die Risiken der Terrorismusfinanzierung zu senken;
- um die Transparenz des Bankensystems zu erhöhen;
- um das ukrainische Rechtssystem an internationale AML/CFT-Standards anzupassen.
Experten weisen darauf hin, dass die neuen Überweisungslimits hauptsächlich diejenigen betreffen werden, die P2P-Dienste ohne offizielle Einkünfte aktiv nutzen.
Was zu tun ist, wenn das Überweisungslimit überschritten wird
Kunden, die die festgelegten Limits überschreiten, müssen ihre Geldquellen nachweisen. Die Bank kann anfordern:
- eine Einkommens- oder Lohnbescheinigung;
- Kopien von Verträgen oder Quittungen;
- andere Dokumente, die den Geldeingang bestätigen.
Wenn die Vorlage von Dokumenten verweigert wird, kann der Kunde in die Kategorie 'hohes Risiko' eingestuft werden, was sein Limit auf 50.000 UAH reduzieren würde.
Wie man Probleme mit Überweisungen im Jahr 2025 vermeidet
Ökonomen raten:
- offizielle Einkommensquellen zu beantragen;
- bestätigende Dokumente über Einnahmen aufzubewahren;
- im Voraus bei der Bank die Bedingungen für P2P-Überweisungen und Überweisungen über IBAN zu klären;
- die monatlichen Limits nicht zu überschreiten, um Blockierungen und Verifications zu vermeiden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ab dem 1. Juni 2025 neue Regeln der NBU für Überweisungen in der Ukraine in Kraft treten. Kunden mit niedrigem und mittlerem Risikolevel können bis zu 100.000 UAH pro Monat überweisen, während Nutzer ohne bestätigte Einkünfte nicht mehr als 50.000 UAH überweisen können.
Diese Beschränkungen betreffen alle Überweisungen von Karte zu Karte und über IBAN. Für die meisten Kunden mit offiziellen Einkünften werden die Neuerungen keine erheblichen Veränderungen mit sich bringen, jedoch können diese Regeln für diejenigen, die aktiv Überweisungen ohne dokumentarische Bestätigung nutzen, eine wesentliche Einschränkung darstellen.
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