Luftabwehr statt Feuerwerk: Moskau hat sich vor der Parade verstärkt.
Vor der Parade am 9. Mai wurden rund dreihundert Luftabwehrsysteme nach Moskau verlegt. Dies berichtete der Militärjournalist Andrij Zaplijenko. Laut ihm wurden zusätzliche Luftabwehrsysteme aus Kasan und Grosny übergeben. Alle diese Systeme sind in mehreren Echelons in Moskau stationiert.
Der erste Echelon wird zur Zielerkennung eingesetzt. Dafür arbeitet die Radarstationsanlage 'Don-2N'. In den Vororten Moskaus sind auch mobile Radarsysteme wie 'Nebo-M', 'Gamma-S1' und 'Kasta' im Einsatz.
Die S-400 deckt die Ansätze aus einer Entfernung von bis zu 400 km ab.
Der zweite Echelon ist für die Abfangung strategischer Bedrohungen verantwortlich, während der dritte Echelon für Luftabwehrsysteme mit großer Reichweite zuständig ist.
Die Systeme 'Pantsir-S1' und 'Tor-M2' sind auf den Dächern von Gebäuden und auf mobilen Plattformen stationiert.
Darüber hinaus veröffentlichte der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Andrij Jermak, in seinem Telegram-Kanal eine Zeichnung des ukrainischen Künstlers Bohdan Karpow, bekannt als 'Wind der Steppe'. Auf der Zeichnung ist der Kreml in Flammen und der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, abgebildet. Außerdem steht der Satz: 'Diesen Tag haben wir herbeigeführt, wie wir konnten'.
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