Morphom im Exil: Wie ein ukrainischer Starproduzent nach der Flucht hilft.

Morphom im Exil: Wie ein ukrainischer Starproduzent nach der Flucht hilft
Morphom im Exil: Wie ein ukrainischer Starproduzent nach der Flucht hilft

Flucht und Neuanfang in der Fremde

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Musikproduzent Roman Cherenov, der unter seinem Künstlernamen Morphom bekannt ist, zählte vor dem Krieg zu den gefragtesten Tonsettern des Landes. Er arbeitete mit Größen wie Jamala, Olya Polyakova, Natalia Mogilevskaya und Jerry Heil zusammen. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 änderte sich sein Leben schlagartig. Morphom war erst in der Nacht zuvor nach Kiew zurückgekehrt. Seine Familie entschied sich jedoch sofort zur Flucht.

„Wir hatten nicht einmal Zeit, uns hinzulegen, als alles losging. Ohne nachzudenken, packten wir die Kinder, die unausgepackten Koffer von der Schwelle, sprangen ins Auto und fuhren zur Grenze“,
schildert er die dramatischen Stunden. Zunächst fand die Familie in Polen Zuflucht, später zog sie weiter nach Portugal. Seine Geschichte steht exemplarisch für das Schicksal vieler Kulturschaffender aus der Ukraine.

Hilfe von außen: Benefizkonzerte für die Heimat

Heute setzt sich Morphom vor allem durch wohltätige Arbeit für sein Land ein. Bereits zwei Wochen nach seiner Ankunft in Portugal organisierte er sein erstes Benefizkonzert.

„Wir wollen für die Ukraine nützlich sein. Und was ich tun kann, ist, Konzerte zu organisieren“,
erklärt Roman Cherenov. Seine Initiativen sammeln Spenden für die vom Krieg betroffenen Menschen und leisten so einen konkreten Beitrag zur Unterstützung der Ukraine in dieser schweren Zeit. Seine Aktivitäten in Polen und Portugal zeigen, wie ukrainische Künstler unter veränderten Umständen neue Wege finden, um die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhalten und aktiv zu helfen. Die von Morphom initiierten Konzerte sind ein wichtiges Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts der ukrainischen Gemeinschaft im Exil.


Lesen Sie auch

Werbung