Immobilienmakler müssen jetzt Transaktionen ab 400.000 UAH melden: Wichtige Änderungen erklärt.
Ukraine verschärft die Finanzaufsicht bei Immobiliengeschäften
Nach Angaben von Novyny.live: Ab 2026 wird in der Ukraine ein neues Finanzüberwachungssystem für Immobiliengeschäfte eingeführt. Makler müssen nun alle Geschäfte melden, die einen Wert von über 400.000 ukrainischen Hrywnja haben. Alle damit verbundenen Dokumente werden mindestens fünf Jahre lang archiviert.
Was Immobilienprofis jetzt tun müssen
Gemäß den aktualisierten Vorschriften sind die Makler verpflichtet, die Identität der Kunden zu überprüfen, die Herkunft der Mittel zu prüfen und verdächtige Aktivitäten zu kennzeichnen. Anwältin Anna Daniel kommentierte:
„Dieser Prozess ist entscheidend, um Finanzkriminalität im Immobiliensektor zu verhindern.“
Die in Kiew ansässige Maklerin Iryna Lukhanina betonte, dass dies kein neues Gesetz sei, sondern vielmehr der Beginn seiner Durchsetzung. Sie fügte hinzu, dass Geschäfte nicht komplexer werden, höhere Risiken Transaktionen jedoch nun eine genauere Überprüfung durch Finanzaufsichtsbehörden nach sich ziehen könnten.
Die Anwältin Oksana Zhdanova stellte fest, dass Standardprüfungen zwischen ein und drei Tagen dauern können – und manchmal sogar länger – was die Abwicklung von Geschäften verzögern könnte. Diese Maßnahme soll die Transparenz auf dem Immobilienmarkt erhöhen und die Risiken verringern, die mit 'grauen' Plänen verbunden sind, die sowohl Käufer als auch Verkäufer schädigen können.
Die Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses Olena Shulyak sowie Agenturleiter wie Andriy Romanov von KyivDimService haben die Änderungen als einen Schritt in Richtung eines sichereren und regulierten Immobilienmarkts in der Ukraine begrüßt. Immobilienprofis müssen jetzt diese neuen Standards befolgen, die darauf abzielen, die Interessen aller Parteien in einer Transaktion zu schützen.
Die Einführung der Finanzüberwachung in der Ukraine spiegelt die wachsenden Bemühungen der Regierung wider, Finanzkriminalität zu bekämpfen und die Markttransparenz zu erhöhen. Dies könnte das Vertrauen von Investoren und Käufern stärken, da strengere Kontrollen helfen, das Risiko von dubiosen Geschäften zu verringern. Gleichzeitig könnten die neuen Anforderungen zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Geschäften führen, was sowohl von den Maklern als auch von den Kunden eine Anpassung an die sich entwickelnde Landschaft erfordert.
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