Kreml liefert Kampfjets und Satellitendaten: Selenskyj spricht von hundertprozentiger Beteiligung Russlands an Angriffen auf US-Stützpunkte im Iran.

Kreml liefert Kampfjets und Satellitendaten: Selenskyj spricht von hundertprozentiger Beteiligung Russlands an Angriffen auf US-Stützpunkte im Iran
Kreml liefert Kampfjets und Satellitendaten: Selenskyj spricht von hundertprozentiger Beteiligung Russlands an Angriffen auf US-Stützpunkte im Iran

Russlands militärische Unterstützung für Teheran

Nach Angaben von TSN.ua: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unterstützt Russland den Iran nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Aufklärungsinformationen. Konkret liefert Moskau Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-35 sowie Geheimdienstdaten. Selenskyj betonte, dass Russland direkt an Angriffen auf US-Militärbasen im Iran beteiligt sei – und zwar zu hundert Prozent. Diese Entwicklung zeigt, wie eng die militärische Kooperation zwischen beiden Ländern inzwischen geworden ist. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Zusammenarbeit der Ukraine mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bedeutung, insbesondere bei der Abwehr iranischer Drohnen.

Iranische Angriffe und neue Rüstungsdeals

Am 26. März 2023 feuerte der Iran sechs ballistische Raketen und 29 unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) ab. Bei diesen Attacken wurden 15 US-Soldaten verletzt. Parallel dazu schloss Teheran einen Vertrag über die Lieferung von 48 Su-35-Kampfjets ab; die ersten Maschinen sollen bis Ende 2024 eintreffen. Bereits im Jahr 2024 erhielt der Iran zudem mindestens eine Staffel Yak-130-Trainings- und Kampfflugzeuge.

Ein weiterer Schwerpunkt der Rüstungskooperation sind Kampfhubschrauber vom Typ Mi-28. Bis Januar 2026 soll der Iran bis zu sechs dieser Hubschrauber erhalten. Am 22. Februar 2026 wurde zudem ein Abkommen über die Lieferung von tragbaren Flugabwehrraketensystemen des Typs „Werba“ unterzeichnet – im Wert von 500 Millionen Euro.

Wolodymyr Selenskyj bewertete die russische Beteiligung an diesen Operationen als hundertprozentig. Dies unterstreicht das Ausmaß und die Ernsthaftigkeit der Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten.

In diesem Zusammenhang wird die Ukraine zunehmend zu einem wichtigen Akteur in der Region. Insbesondere die Golfmonarchien setzen auf eine Partnerschaft mit Kiew, um sich gegen iranische Drohnenangriffe zu schützen.

Die verstärkte militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran sowie die aktive Rolle der Ukraine verdeutlichen die zunehmend komplexe geopolitische Lage im Nahen Osten und am Persischen Golf. Die Entwicklungen zeigen, wie sich strategische Allianzen verschieben und die Sicherheitsarchitektur der Region neu justiert wird.

Diese Ereignisse weisen auf eine wachsende strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Teheran hin, die weitreichende Folgen für die regionale Sicherheit haben könnte. Die Waffenlieferungen an den Iran sind ein klares Zeichen dafür, dass das Land trotz internationaler Isolation seine Verteidigungsfähigkeiten ausbaut. Die Ukraine wiederum versucht, ihre internationale Position zu stärken, indem sie sich als Partner für Staaten anbietet, die sich durch iranische Militärtechnologie bedroht fühlen. Dies könnte zu einer Neuordnung von Bündnissen und Sicherheitskonzepten in der Region führen – eine Entwicklung, die die internationale Gemeinschaft aufmerksam verfolgen sollte.


Lesen Sie auch

Werbung