Zahlen des ukrainischen Geheimdienstes: Russlands Armee verlor über 1,2 Millionen Soldaten.
Neue Geheimdienstdokumente zu russischen Verlusten
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Militärgeheimdienst hat am 10. März Dokumente erlangt, die neue Einblicke in die russischen Verluste geben. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass 62 Prozent der 1,315 Millionen Verluste Gefallene sind, während 38 Prozent Verwundete ausmachen. Diese Zahlen deuten auf eine Verschiebung im Verhältnis von getöteten zu verwundeten russischen Soldaten hin. Solche Verhältnisse sind ein wichtiger Indikator für die Intensität der Kämpfe und die medizinische Versorgung.
Oleg Iwaschtschenko, der Leiter des Hauptnachrichtendirektorats des ukrainischen Verteidigungsministeriums, erklärte, die russische Armee habe seit Beginn der großangelegten Invasion im Jahr 2022 über 1,2 Millionen Mann verloren. Die russische Seite selbst beziffere ihre unwiederbringlichen Verluste – also Tote und Schwerverwundete – auf 1 Million 315 Tausend. Diese enormen Zahlen unterstreichen die hohen personellen Kosten des nunmehr über ein Jahr andauernden Krieges für Russland.
Wolodymyr Selenskyj betonte die Bedeutung dieser Daten und fügte hinzu: 'Insbesondere wurde eine Veränderung im Verhältnis von getöteten und verwundeten Russen festgestellt.'
Die gewonnenen Erkenntnisse über die russischen Truppenverluste könnten ein wichtiger Faktor für die militärische Strategiebildung sowohl der Ukraine als auch Russlands werden. Eine Veränderung im Verhältnis von Gefallenen zu Verwundeten kann sich auf die Moral der Truppen beider Seiten und ihre Fähigkeit auswirken, die Kampfhandlungen fortzusetzen. Weitere Einschätzungen und taktische Anpassungen werden für den weiteren Verlauf des Konflikts entscheidend sein.
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