Der Präsident Polens hat das Treffen mit Orbán aufgrund seines Besuchs in Moskau abgesagt.
Nach Angaben von ТСН: Der Außenminister der Ukraine, Andriy Sybig, kommentierte die Entscheidung des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki, das bilaterale Treffen mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orbán aufgrund seines Besuchs in Moskau abzusagen.
In seinem Post lobte Andriy Sybig den Schritt des polnischen Präsidenten und bezeichnete ihn als "wirklich gute Entscheidung".
Die principielle Position Polens
Sybig hinterließ seinen Kommentar unter dem Post über die Absage des Treffens mit Orbán. Er unterstrich die Bedeutung dieser Entscheidung für die europäische Einheit.
„Das ist wirklich eine gute Entscheidung. Es demonstriert die principielle Position Polens und ein starkes Gefühl der Solidarität und bestätigt sein Engagement für die europäische Einheit und Sicherheit in einem entscheidenden Moment. Vielen Dank, Polen“, schrieb Sybig.
Früher war bekannt geworden, dass der Besuch Orbáns in Moskau am 28. November stattfand, währenddessen er sich über wirtschaftliche Verluste durch den Krieg in der Ukraine beschwerte und Ungarn als Plattform für Verhandlungen anbot, mit der Behauptung, dass alle angeblich „am Frieden interessiert“ seien.
Darüber hinaus äußerte der ungarische Premierminister Viktor Orbán die Meinung, dass das Territorium der Ukraine geteilt werden müsse, da dies seiner Ansicht nach die einzige mögliche langfristige Lösung sei.
So wurde die Entscheidung von Präsident Nawrocki, seinen Besuch in Ungarn auf die Teilnahme am Visegrád-Gipfel zu beschränken, als Reaktion auf den Besuch von Viktor Orbán in Moskau und seine Äußerungen getroffen. Wie Marcin Przydacz, der Leiter des Büros für internationale Politik des polnischen Präsidenten, feststellte, hängt die Sicherheit Europas von der Solidarität ab, insbesondere im Energiesektor.
Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung und Einheit angesichts globaler Herausforderungen, mit denen die europäische Länder konfrontiert sind. Die Einschränkung der Kontakte zu Vertretern, die diese Einheit gefährden, kann ein Zeichen für eine größere Solidaritätspolitik unter den Staaten der Region sein.
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