US-Außenminister Rubio: 'Wir drängen die Ukraine nicht zum Frieden, wir unterstützen sie'.
Erklärungen des US-Außenministers
Nach Angaben von Novyny.live: US-Außenminister Marco Rubio hat klargestellt, dass die Vereinigten Staaten niemanden zu einem Friedensabkommen im Ukraine-Krieg zwingen wollen. Stattdessen gehe es darum, bei der Konfliktlösung zu helfen. Diese Aussagen traf er während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Die diplomatische Initiative der USA zielt darauf ab, den Dialog zu fördern, ohne eine Seite unter Druck zu setzen.
Rubio verwies zudem auf ein bedeutendes Ereignis:
„Zum ersten Mal seit Jahren haben sich Militärvertreter beider Seiten letzte Woche auf technischer Ebene im Nahen Osten getroffen, und wir werden diese Gespräche später dieser Woche in Genf fortsetzen.“
Gesprächsfortsetzung in Genf geplant
Die Wiederaufnahme der Verhandlungen ist für den 17. Februar im schweizerischen Genf angesetzt. Dort soll die dritte Runde der trilateralen Gespräche zwischen der Ukraine, den USA und Russland stattfinden. Der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Rustem Umjerow, teilte mit, dass die ukrainische Delegation bereits in der Schweiz eingetroffen sei.
Damit setzen die USA ihr aktives Engagement in den Friedensbemühungen fort und unterstreichen ihre Vermittlerrolle zwischen der Ukraine und Russland. Rubio fasste die Haltung zusammen:
„Wir versuchen nicht, jemanden zu einem Abkommen zu drängen, das er nicht will. Wir wollen lediglich helfen.“
Die Wiederbelebung der Gespräche in Genf zeigt das Bestreben der internationalen Partner, zur Deeskalation des Ukraine-Konflikts beizutragen. Dieser Schritt könnte angesichts der bereits erfolgten technischen Militärgespräche wichtig für die Suche nach Wegen zu einer friedlichen Lösung in der Region sein. Beobachter betonen, dass das engagierte Auftreten der USA den weiteren Verhandlungsprozess und künftige Vereinbarungen maßgeblich beeinflussen könnte.
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