Trump drängt die Ukraine wegen eines Deals mit Putin: Einschätzung des Experten.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, könnte weiterhin Druck auf die Ukraine ausüben, während er versucht, Bedingungen mit dem Diktator Putin zu vereinbaren und Kiew zu zwingen, kapitulative Vereinbarungen zu akzeptieren.
Meinung des Experten
Diese Position äußerte Professor Igor Eisenberg von der Manhattan University im Fernsehen des Kanals Espreso. Er bemerkte:
„Ich glaube, dass Donald Trump versuchen wird, sich mit Putin zu einigen, sodass er bei der ersten Gelegenheit weiterhin Druck auf die Ukraine ausüben wird. Auch wird er von Putin bestimmte Dinge erwarten, die ihm erlauben, auf die Führung der Ukraine Druck auszuüben. Alles, was er tun wird, ist darauf ausgerichtet, dass die Ukraine einer faktischen Kapitulation zustimmt. So sehe ich die Entwicklungen.“
Die Position der europäischen Führer
Gleichzeitig betonte Eisenberg, dass die modernen europäischen Führer, mit Ausnahme von Ungarn und der Slowakei, sich der historischen Parallelen und Risiken, die mit möglichen Zugeständnissen an Russland verbunden sind, bewusst sind. Er fügte hinzu:
„Denn jeder Sieg Putins in der Ukraine wird eine ernsthafte Bedrohung für ihre Länder und für Europa insgesamt darstellen.“
Notwendigkeit der Koordination
Eisenberg betonte auch die Wichtigkeit einer engen Abstimmung zwischen der Ukraine und den europäischen Partnern, um den Druck aus Washington abzumildern:
„Ich denke, dass Europa keinem kapitulantischen Abkommen für die Ukraine zustimmen wird. Deshalb muss die Ukraine derzeit ihre Position sehr eng mit den Europäern koordinieren, damit Trump nicht zu hart auf Kiew Druck ausüben und wie im März und August dieses Jahres zurückweichen kann.“
Erinnern wir uns daran, dass zuvor über die Friedensinitiativen Trumps berichtet wurde, die auf schwierige Anforderungen des Kremls und die unerschütterliche Position der Ukraine stießen. Europäische Verbündete warnen ebenfalls vor der gefährlichen Strategie der USA in diesem Kontext. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass Russland von Anfang an nicht die Absicht hatte, den Plan mit 28 Punkten, den es den USA als mögliche Grundlage für Verhandlungen übergeben hat, umzusetzen.
In Anbetracht der Eskalation der internationalen Situation ist es wichtig, dass die Ukraine die Koordination mit den europäischen Verbündeten aufrechterhält und sich auf mögliche Herausforderungen seitens der USA vorbereitet. Die Situation bleibt kompliziert, und die Unterstützung seitens Europas könnte entscheidend im Gegensatz zum Kreml sein.
Lesen Sie auch
- US-Militärhilfe freigegeben: Pentagon gibt 400 Millionen Dollar für die Ukraine frei
- Berlin stößt EU-Beitrittsgespräche mit Kiew an: Das steckt dahinter
- Dokumentenkontrollen in der Ukraine: Wer ist zur Überprüfung befugt?
- Nach Luftangriff auf Iran: US-Kongress beschneidet Trumps militärische Befugnisse
- Neue Signale aus Kiew: Selenskyj zeigt sich offen für direkte Gespräche mit Putin
- Griechenland schlägt Alarm: Unbemanntes Wasserfahrzeug in Hoheitsgewässern entdeckt

