Trump erwägt Sanktionslockerung: Russisches Öl soll Benzinpreise drücken.

Trump erwägt Sanktionslockerung: Russisches Öl soll Benzinpreise drücken
Trump erwägt Sanktionslockerung: Russisches Öl soll Benzinpreise drücken

Neue Maßnahmen gegen hohe Ölpreise

Nach Angaben von TSN.ua: Die USA stehen unter Druck: Wegen des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran sind die Ölpreise auf den höchsten Stand seit 2022 gestiegen. Präsident Donald Trump will nun Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Kosten zu senken. Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei eine mögliche Lockerung der Sanktionen gegen russisches Rohöl, um das globale Angebot zu erhöhen.

Die hohen Preise stellen eine erhebliche Belastung für die US-Wirtschaft dar. Als Reaktion darauf prüft die Regierung verschiedene Optionen. So könnte der strategische Ölreserve der USA, die über 415 Millionen Barrel umfasst, angezapft und Öl zu Stabilisierungszwecken verkauft werden.

Ein Bündel möglicher Schritte

Neben der Sanktionsfrage werden weitere Instrumente in Betracht gezogen. Dazu zählt die Versicherung von Tankern in der Straße von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweit konsumierten Öls fließen. Auf der Liste möglicher Maßnahmen stehen außerdem:

  • Steuererleichterungen;
  • eine vorübergehende Aussetzung von Kraftstoffvorschriften;
  • Exportbeschränkungen;
  • die Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl;
  • eine temporäre Aussetzung des Jones Act;
  • sowie Eingriffe in die Preisbildung über die Finanzmärkte.

Der US-Bundessteuersatz auf Benzin liegt derzeit bei 18,4 Cent pro Gallone und trägt so zu den hohen Verbraucherpreisen bei. Das US-Finanzministerium hat bereits eine vorläufige Ausnahme von Sanktionen geschaffen: Indische Raffinerien dürfen für 30 Tage weiter russisches Öl kaufen. Solche Schritte deuten auf einen pragmatischen Kurs in der Energiepolitik hin.

Trump verfügt somit über ein ganzes Arsenal an Möglichkeiten, um auf die Preisexplosion zu reagieren. Beobachter rechnen in den kommenden Tagen mit der Bekanntgabe konkreter Pläne der US-Administration. Die Entscheidungen werden nicht nur den Ölmarkt, sondern auch die geopolitischen Beziehungen, insbesondere zu Russland, nachhaltig beeinflussen. In einer Phase globaler wirtschaftlicher Unsicherheit hängen von ihnen Inflation und Lebenshaltungskosten weltweit ab.


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