Die USA haben einen russischen Öltanker beschlagnahmt: Warum Trump keine Angst vor einem Konflikt mit Putin hat.
Nach Angaben von ТСН: Vor kurzem haben die Vereinigten Staaten einen unter der Flagge Russlands fahrenden Öl-Tanker beschlagnahmt. Die Sprecherin des Weißen Hauses versicherte jedoch, dass dies die Beziehungen zwischen Präsident Donald Trump und den Führern Russlands und Chinas nicht beeinträchtigen werde.
Caroline Levitt informierte bei einer Pressekonferenz, dass Trump trotz der Beschlagnahme des Tankers in offenen und ehrlichen Beziehungen zu Präsident Wladimir Putin von Russland und dem Vorsitzenden Xi Jinping von China bleiben werde. Sie betonte:
„Ich denke, dass der Präsident sehr offene, ehrliche und gute Beziehungen sowohl zu Präsident Putin aus Russland als auch zu Vorsitzendem Xi aus China hat. Wie Sie wissen, hat er seit seinem Amtsantritt vor etwa einem Jahr häufig mit ihnen gesprochen, und ich glaube, dass diese persönlichen Beziehungen fortgesetzt werden.”
Caroline Levitt wies auch darauf hin, dass Trump die Politik befolgen wird, die den Interessen der USA am besten dient. Sie erklärte, dass die Beschlagnahme von Schiffen ein Zeichen dafür sei, dass die Einhaltung des Embargos gegen Schiffe „der Schattenflotte“, die illegal Öl transportieren, gewährleistet sei. Nur der von den Vereinigten Staaten definierte legale Handel wird erlaubt sein.
Die Beschlagnahme des Tankers durch die USA
Anfang Januar wurde berichtet, dass die USA einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt haben. Das Schiff, das ursprünglich den Namen Bella-1 trug, konnte sich durch die marine „Blockade“ der amerikanischen Tanker unter Sanktionen schleichen und den Versuchen, es durch die US-Küstenwache abzufangen, entkommen.
Die US-Administration bestätigte, dass der Tanker zur Schattenflotte Venezuelas gehört und unter Sanktionen Öl transportierte. Die Besatzung erhielt einen gerichtlichen Haftbefehl, und sie können zur Rechenschaft gezogen und in die USA zurückgebracht werden, um sich vor Gericht zu verantworten.
Als Reaktion auf diese Ereignisse hat Russland Kontakt mit den USA aufgenommen wegen der Beschlagnahme des Schiffes 'Marinera'. Der russische Außenminister Sergei Lawrow fordert, dass der Kreml seine Bürger, die sich an Bord des Tankers befanden, „umgehend zurückgibt”.
Dieses Ereignis unterstreicht die Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA, Russland und Venezuela. Die Beschlagnahme des Tankers beweist einmal mehr die Bereitschaft der USA, sich illegalem Ölhandel zu stellen und ihre Position auf der internationalen Bühne zu stärken. Die Reaktion Russlands könnte jedoch zu neuen diplomatischen Herausforderungen für die amerikanische Verwaltung führen.
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