Verteidigungsminister der Slowakei: Die Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden.
Äußerungen des slowakischen Verteidigungsministers
Nach Angaben von ТСН: Der Verteidigungsminister der Slowakei, Robert Kaliniak, kommentierte die Möglichkeit des Beitritts der Ukraine zur NATO und erklärte, dass sie niemals Mitglied des Bündnisses werden wird. Er äußerte auch Zweifel an den Perspektiven der Eurointegration der Ukraine.
Diese Informationen gab er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur der Slowakischen Republik TASR weiter.
Kritik an der Koalition der Willigen
Der Politiker äußerte seine Vorwürfe gegen die Koalition der Willigen und bemerkte, dass sie keine wesentlichen Ergebnisse erzielt hat.
„Hat sie irgendwelche Soldaten entsendet? Nein, hat sie nicht. Natürlich nicht“, sagte Kaliniak.
Zweifel an der europäischen Armee
Kaliniak äußerte auch Skepsis gegenüber der Idee einer gemeinsamen europäischen Armee und betrachtete sie als Teil der Föderalisierung der Europäischen Union.
„Entweder sind wir in der NATO, und dann brauchen wir eine solche Armee nicht, oder wir sind in Europa“, fügte er hinzu.
Position zur Verteidigung
Meiner Meinung nach sollte die Europäische Union nicht in Fragen der gemeinsamen Verteidigung eingreifen, da sie von der Nordatlantischen Allianz geleitet werden sollte. Laut ihm können zwei Kommandos keine Sicherheit gewährleisten.
Möglichkeit des Kriegsendes
Kaliniak äußerte auch die Meinung, dass die Ukraine den Krieg möglicherweise bereits 2022 hätte beenden können.
Slowakischer Premierminister über die Ukraine
Es ist zu erinnern, dass der slowakische Premierminister Robert Fico, dessen Partei Kaliniak angehört, sich früher ebenfalls kritisch über die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU äußerte. Er ist der Meinung, dass Kiew bis zum 1. Januar 2027 kein EU-Mitglied werden kann, und nannte die Ukraine ein „schwarzes Loch, durch das Milliarden Euro verschwinden“.
Die Kommentare slowakischer Beamter zeugen von einer geringen Unterstützung der Ukraine in ihren Bestrebungen nach europäischer und euroatlantischer Integration. Im Kontext des Krieges und politischer Herausforderungen bleibt dieses Thema für alle Länder der Region äußerst aktuell. Die geäußerten Ansichten des Verteidigungsministers und des Premierministers könnten Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen der Slowakei und der Ukraine sowie auf die allgemeine Atmosphäre in Europa in Bezug auf die Hilfe für die Ukraine haben. Die Entwicklungen in diesem Kontext sollten aufmerksam verfolgt werden.
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