Ukrainischer Angriff trifft russische Raketenschmiede: Iskander-Produktion für Monate lahmgelegt.

Ukrainischer Angriff trifft russische Raketenschmiede: Iskander-Produktion für Monate lahmgelegt
Ukrainischer Angriff trifft russische Raketenschmiede: Iskander-Produktion für Monate lahmgelegt

Schlag gegen strategischen Rüstungsbetrieb

Nach Angaben von TSN.ua: Ein gezielter Raketenangriff ukrainischer Streitkräfte hat die Produktionsanlagen des Werks "Flamingo" in Wotkinsk schwer getroffen. Der nächtliche Angriff am 21. Februar, obwohl 1400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, traf einen neuralgischen Punkt der russischen Rüstungsindustrie. Das Werk ist für die Fertigung hochmoderner Raketensysteme von zentraler Bedeutung.

Welche Waffensysteme hier gefertigt werden

In dem betroffenen Komplex werden folgende Raketentypen produziert:

  • Die interkontinentalen ballistischen Raketen RS-24 "Jars"
  • Die Weiterentwicklungen "Jars-S"
  • und "Jars-M"
  • Die ballistischen Raketen 3M-30 "Bulawa"
  • Sowie Raketen für den operativ-taktischen Komplex "Iskander-M"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bewertete die Aktion als schweren Schlag gegen das russische Raketenprogramm:

"Die präzisen Treffer auf 'Flamingo' haben dem russischen Raketenprogramm einen ernsthaften Schlag versetzt."

Experten schätzen die Wiederaufbauzeit auf anderthalb bis sechs Monate. Allein die Fertigung neuer "Iskander"-Raketen wird für mindestens zwei bis zweieinhalb Monate zum Erliegen kommen. Diese Einschätzung wurde von Pawel Lakiitschuk bekräftigt, der den Angriff auf das "Iskander-Werk" als bedeutenden militärischen Erfolg bestätigte.

Die Beschädigung des "Flamingo"-Werks hat somit nicht nur unmittelbare Produktionsausfälle zur Folge, sondern wird die russischen Fähigkeiten im Raketenbereich über Monate hinweg beeinträchtigen. Solche tiefen Angriffe auf kriegswichtige Infrastruktur zielen darauf ab, den langfristigen Kriegsverlauf zu beeinflussen.

Die Operation unterstreicht die ukrainische Strategie, durch gezielte Schläge gegen hochwertige Rüstungsproduktion die offensive Schlagkraft Russlands zu mindern. Die vorübergehende Unterbrechung der Raketenfertigung könnte die Operationsfähigkeit der russischen Streitkräfte in den kommenden Monaten spürbar einschränken.


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