Tschechiens Premier Babiš: Tschechien wird der Ukraine kein Geld mehr aus dem eigenen Budget geben.
Nach Angaben von ТСН: Der Premierminister der Tschechischen Republik, Andrej Babiš, äußerte mehrere Gedanken zur Unterstützung der Ukraine. Er bemerkte, dass Prag weiterhin Kiew unterstützt, aber Tschechien nicht bereit ist, weitere finanzielle Garantien zu geben oder Mittel aus dem eigenen Budget bereitzustellen.
Babiš erklärte seine Position mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Tschechien. Seinen Worten zufolge wird jede Garantie für einen Kredit faktisch zu einer staatlichen Verschuldung.
„Wir können der Ukraine kein Geld mehr aus dem tschechischen Budget geben, weil wir nicht einmal genug für Köche in unseren Schulen haben. Eine Garantie ist faktisch eine Schuld, denn es ist klar, dass die Ukraine dieses Geld niemals zurückzahlen kann“, sagte der tschechische Premier.
Er betonte auch, dass das Gesamtvolumen der europäischen Hilfe, seiner Information nach, 377 Milliarden Euro erreicht hat. Tschechien trägt jährlich etwa 2,5 Milliarden Euro (60-62 Milliarden Kronen) zum EU-Haushalt bei und sieht dies als einen bedeutenden Beitrag zur Hilfe.
Diplomatische Bemühungen
Der Politiker lenkte die Aufmerksamkeit auf diplomatische Bemühungen und äußerte seine Unzufriedenheit darüber, dass die Führer der Länder auf dem Dezember-Gipfel der EU „fast nicht über Frieden sprach“. Babiš erzählte von den Einzelheiten seines Gesprächs mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, in dem er einen konkreten Zeitplan für das Ende der Kämpfe vorschlug:
Waffenstillstand — vor Weihnachten.
Endgültiges Ende des Krieges — 24. Februar 2026.
Diese Idee diskutierte Babiš auch mit dem amerikanischen Führer Donald Trump.
Situation an der Front und Reparationszahlungen
Bei der Kommentierung der Frontsituation rief Babiš zu einem realistischen Ansatz auf und verwies auf die Meinungen ungenannter Experten.
„Gleichzeitig müssen wir realistisch sein: Wenn jemand sagt, dass wir Russland besiegen werden, sagen die Experten, dass dies nicht der Fall ist“, betonte er.
Was Reparationszahlungen angeht, wies der Premier darauf hin, dass Russland als Aggressor verpflichtet ist, für die Zerstörungen zu zahlen, dies aber nur nach dem Ende des Krieges möglich sein wird.
Positionswechsel der Regierung
Abschließend umriss Babiš klar die Position seiner Regierung und stellte sie der Politik seiner Vorgänger gegenüber. Er bemerkte, dass der Krieg in der Ukraine nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Prager Regierung stehen wird, da das Land „keinen Einfluss darauf haben wird“.
„Für uns hat Tschechien erste Priorität, und das wird noch vier Jahre so bleiben“, fasste der Premierminister zusammen.
Es wurde auch bekannt, dass in Deutschland eine mögliche Verschärfung der Migrationspolitik diskutiert wird, die ukrainische Flüchtlinge betreffen könnte. Insbesondere schlug die CSU vor, die Aufenthaltsregeln für Ausländer zu überprüfen und wies darauf hin, dass Männer im wehrfähigen Alter nach Ukraine „zur Verteidigung ihres Staates“ zurückkehren sollten.
Darüber hinaus plant die CSU, Asylbewerber zu verpflichten, eigene finanzielle Mittel zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten in Deutschland zu verwenden, und bereitet Pläne für umfangreiche Abschiebungen von Migranten aus anderen Ländern im Jahr 2026 vor.
Somit zeigt Tschechien einen Schwerpunkt auf inneren Angelegenheiten und wirtschaftlicher Stabilität und verringert die finanzielle Unterstützung für die Ukraine. Deutschland diskutiert seinerseits Änderungen in der Migrationspolitik, die sich auf ukrainische Flüchtlinge auswirken könnten, und betont die Notwendigkeit, Männer im wehrfähigen Alter zur Rückkehr in die Ukraine aufzufordern.
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