Ukraine bei den Vereinten Nationen: Frieden ist nur unter gerechten Bedingungen möglich, nicht um des Parades willen.
Die stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Marjana Beza, sagte während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass die Ukraine eine sofortige, vollständige und bedingungslose Waffenruhe anstrebt, aber keinen Frieden 'um jeden Preis' akzeptieren wird.
Sie kritisiert den Vorschlag Russlands für einen dreitägigen Waffenstillstand, der am 9. Mai beginnen sollte, und erklärt, dass solche Aktionen Russlands auf Propaganda abzielen und nicht auf einen tatsächlichen Kriegsbeendigung.
Beza fragt, warum Russland nicht heute den Waffenstillstand erklärt, wenn es wirklich den Krieg beenden will. Sie betont, dass der Vorschlag zur Dauer des Waffenstillstands nichts mit Frieden zu tun hat und lediglich ein Mittel für Russland ist, um während der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über den Nationalsozialismus Propaganda zu betreiben.
Die Ukraine erkennt kein vorübergehend besetztes Gebiet, einschließlich der Krim, als russisch an. Sie betont, dass eine Waffenruhe nicht zu einer Einfrierung des Konflikts führen darf, sondern der erste Schritt zu einem gerechten und dauerhaften Frieden sein sollte.
Die Ukraine war immer bereit zu diplomatischen Verhandlungen für den Frieden, aber Russland hat die Aggression begonnen.
Der ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Wassilij Nebensja, erklärte, dass Moskau bereit ist, direkte Verhandlungen mit Kiew zu führen, trotz der Fragen zur Legitimität Selenskyjs. Er hofft, dass die westlichen Länder aufhören, Waffen an die Ukraine zu liefern, und Selenskyj zu einem konstruktiven Dialog anregen.
Analyse:
Die Ukraine betont weiterhin die Notwendigkeit einer Waffenruhe in der Ukraine, jedoch nicht um jeden Preis. Die stellvertretende Außenministerin Marjana Beza kritisiert Russland scharf für seinen Vorschlag eines dreitägigen Waffenstillstands und erklärt, dass solche Aktionen nur ein Propagandamittel seien. Sie betont auch die Nichterkennung der besetzten Gebiete durch die Ukraine und fordert ein vollständiges Ende der militärischen Aggression.
Der Vertreter Russlands, Wassilij Nebensja, erklärt die Bereitschaft Moskaus zu direkten Verhandlungen mit Kiew, fordert jedoch ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine und drängt Selenskyj zu einem konstruktiven Dialog.
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