Neue Waffen gegen russische KABs: Was die ukrainischen Streitkräfte testen.

Neue Waffen gegen russische KABs: Was die ukrainischen Streitkräfte testen
Neue Waffen gegen russische KABs: Was die ukrainischen Streitkräfte testen

Nach Angaben von ТСН: Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat mitgeteilt, dass die Streitkräfte eine neue Waffe testen, die die Wirksamkeit russischer gelenkter Bomben (KABs) verringern soll. Derzeit werden keine Details zu dem neuen Exemplar bekannt gegeben – es ist unklar, ob es sich um ein völlig neues System oder um modernisierte bestehende Luftverteidigungssysteme handelt.

Nach Angaben der Militärs haben die Luftverteidigungstruppen von September bis November etwa 100 russische KABs zerstört. Diese Bedrohung bleibt jedoch eine der komplexesten für die ukrainische Verteidigung.

Warum der Kampf gegen KABs so problematisch ist

Ein Ansatz besteht darin, nicht die Bomben selbst, sondern die Trägerflugzeuge und Produktionskapazitäten in Russland zu zerstören. Dafür benötigt die Ukraine:

  • eine Lufthohheit, um die feindliche Luftfahrt zu vernichten;

  • eine beachtliche Menge an langstreckenfähigen Raketen – ob cruise oder ballistisch – für Angriffe auf das Territorium der RF.

Ohne ein ausreichendes Arsenal solcher Mittel hat die Ukraine große Schwierigkeiten im Kampf gegen KABs, was diesen Prozess kostspielig und komplex macht.

Was möglicherweise die neue Waffe sein könnte

Da die Informationen über die Tests von den Luftverteidigungstruppen bereitgestellt wurden, handelt es sich wahrscheinlich um ein neues Raketenkomplex oder eine modifizierte Version bestehender Systeme.

Dieser Ansatz erscheint logisch: Nach der Analyse aller verfügbaren Verteidigungsmittel wurde anscheinend die Entscheidung getroffen, eine eigene Lösung zu entwickeln – eigenständig oder in Zusammenarbeit mit Partnern.

Das Hauptproblem – die Kosten

Eines der größten Probleme ist die wirtschaftliche Effizienz. Im Oktober stellte Russland einen „Antirekord“ auf, indem es über 5.300 Gleitbomben abwarf. Das zeigt, dass die Ukraine Tausende von Raketen benötigt, die immer teurer sind als die KABs selbst.

So verspricht selbst das Auftauchen eines neuen Gegenmittels keine schnelle Lösung des Problems. Ein umfassender Ansatz ist erforderlich: die Kombination von Luftverteidigung, elektronischem Krieg, Angriffsoptionen und die Produktion günstigerer Raketen.

Es sei daran erinnert, dass Russland ständig an der Aufrüstung arbeitet. Der Militärgeheimdienst warnte, dass die Russen aktiv KABs produzieren.

Der Kontext der Situation zeigt, dass die Probleme im Kampf gegen KABs weiterhin aktuell für die ukrainischen Kräfte sind. Die Tests neuer Waffen könnten ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verteidigungseffektivität sein, doch um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen, muss die Ukraine umfassende Strategien in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern entwickeln. Diese Anstrengungen sollten die Modernisierung bestehender Mittel und die Einführung neuer Technologien umfassen, um eine größere Sicherheit für das Land zu gewährleisten.


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