Lehrergehälter steigen um 30 Prozent – erste Auszahlung steht an.
Gehaltsplus für ukrainische Lehrkräfte
Nach Angaben von TSN.ua: Für die Lehrkräfte in der Ukraine gibt es gute Nachrichten: Seit dem 1. Januar 2023 sind ihre Gehälter um 30 Prozent gestiegen. Die ersten Auszahlungen zu den neuen Sätzen erfolgen bereits in dieser Woche. Diese Erhöhung markiert den ersten Schritt einer für dieses Jahr geplanten Gehaltsanpassung. Ein weiterer Anstieg ist laut Planung zum 1. September 2023 vorgesehen.
Zusätzliche Zahlungen und langfristige Perspektive
Neben der grundlegenden Gehaltserhöhung erhalten Pädagogen zusätzliche finanzielle Unterstützung. Diese sieht folgende Zuschläge vor:
- 2.000 Hrywnja für alle Lehrkräfte;
- 4.000 Hrywnja für Lehrerinnen und Lehrer, die in Gemeinden nahe der Frontlinie tätig sind.
Langfristig ist eine deutlichere Steigerung geplant: Ab dem Jahr 2026 sollen die Pädagogengehälter um insgesamt 50 Prozent erhöht werden. Damit würde sich das durchschnittliche Lehrergehalt auf etwa 30.000 Hrywnja belaufen und die finanzielle Situation der Beschäftigten im Bildungssektor spürbar verbessern.
Julia Swyrydenko betonte, dass 'die Zahlungen pünktlich und in voller Höhe erfolgen müssen – wie immer, auf Basis der staatlichen Bildungssubvention und der Zuschüsse der lokalen Selbstverwaltungsorgane'.
Die Gehaltserhöhungen sind Teil der Bemühungen der ukrainischen Regierung, die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften zu verbessern und das Ansehen des Berufsstands zu stärken. Angesichts des anhaltenden Krieges ist die Unterstützung, besonders für Pädagogen in frontnahen Gebieten, von entscheidender Bedeutung, um das Personal im Bildungswesen zu halten und die Unterrichtsqualität für die Kinder in diesen Regionen zu sichern. Die termingerechte Umsetzung der geplanten Schritte ist daher für die Stabilität des gesamten Schulsystems von großer Wichtigkeit.
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