Zelenskyj: US-Druck auf Friedensschluss im Donbas vor dem Sommer.
Neue Verhandlungsdynamik im Ukraine-Konflikt
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht Anzeichen dafür, dass die USA auf ein rasches Kriegsende drängen. Seiner Einschätzung nach könnte der frühere US-Präsident Donald Trump sogar direkte Gespräche mit Wladimir Putin über die Zukunft des Donbas führen. Ziel der amerikanischen Seite sei es, den Konflikt noch vor Beginn des Sommers beizulegen. Dieses Angebot an Russland und die Ukraine könnte, so Selenskyj, neue Verhandlungsoptionen eröffnen.
Bereits in einer Woche könnten sich ukrainische und russische Verhandlungsgruppen in den USA treffen. Diese Zusammenkunft wird als möglicher Wendepunkt im Friedensprozess gewertet. Selenskyj bekräftigte seine Gesprächsbereitschaft mit einer klaren Forderung:
„Gebt mir den gesamten Donbas zurück – und ich beende den Krieg“ – Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Staatschef betonte zudem, wie wichtig die fortgesetzte amerikanische Vermittlung sei:
„Es ist wünschenswert, dass die Amerikaner nicht abtreten“ – Wolodymyr Selenskyj
Für die Ukraine sei ein detaillierter Verhandlungsfahrplan entscheidend:
- „Wir haben der amerikanischen Seite schon lange vorgeschlagen, einen wirklich klaren Stufenplan zu haben“
Selenskyj warnte Russland vor weiteren Eskalationen. Ein Versuch, die gesamte Oblast Donezk zu besetzen, würde für Moskau „einen extrem hohen Preis“ bedeuten – eine Aussage, die das Verhandlungsklima deutlich beeinflussen könnte.
Die Äußerungen deuten auf eine Intensivierung der internationalen Friedensbemühungen hin. Die Einbindung Washingtons gilt als vielversprechend, da die USA erheblichen Einfluss auf den Kreml ausüben. Für eine dauerhafte Lösung im Donbas ist jedoch der konstruktive Wille aller Beteiligten unverzichtbar.
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