Die Preise für Wohnraum in Spanien erreichen Rekordhöhe: Wo der Anstieg am stärksten ist und wo es noch erschwinglich ist.
Im Juli 2025 verzeichnete Spanien den größten Anstieg der Immobilienpreise in der Europäischen Union. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnraum auf dem Sekundärmarkt beträgt 2.471 Euro, was der höchste Wert in der Geschichte des Landes ist.
Laut dem Analyseportal Idealista ist dieser Anstieg für den Markt bereits keine Überraschung mehr. Im letzten Jahr stiegen die Preise um 14,7%, in den letzten drei Monaten um 5,1% und im Juni um 1,4%.
'Die Kennzahl zeigt keinen vorübergehenden Trend, sondern ein systemisches Wachstum der Nachfrage nach Immobilien', betonen die Experten von Idealista.
Die Preiserhöhungen betreffen alle Regionen des Landes. Den größten Preisanstieg verzeichneten Madrid (+24,4%), Murcia (+19,3%), Valencia (+18%), die Kanarischen Inseln (+17,2%) und Kantabrien (+17%). Rekordhalter sind die Balearischen Inseln mit einem Preis von 5.025 Euro pro Quadratmeter.
Erschwinglicher Wohnraum in Spanien
Trotz des allgemeinen Preisanstiegs gibt es in Spanien Regionen mit günstigem Wohnraum. Die günstigsten Wohnungen werden in Extremadura (979 Euro) und Kastilien-La Mancha (982 Euro) angeboten. Die teuerste Stadt bleibt San Sebastián, wo der Quadratmeter 6.230 Euro kostet.
Aktualisierungen auf dem Markt für Kurzzeitmieten
Die spanische Regierung hat begonnen, die Kurzzeitmieten von Wohnraum zu regulieren. Ab dem 1. Juli 2025 betreffen die neuen Regelungen Anzeigen auf Plattformen wie Airbnb, Booking und anderen. Das Fehlen einer offiziellen Registrierungsnummer kann zur Löschung der Anzeige und zu Geldstrafen für die Eigentümer von bis zu 90.000 Euro führen.
In Spanien gibt es einen rekordverdächtigen Anstieg der Immobilienpreise, der alle Regionen des Landes betrifft. Trotz dessen gibt es Regionen mit erschwinglichem Wohnraum, aber die Regierung hat bereits begonnen, die Kurzzeitmieten zu regulieren, um den Markt zu regulieren.
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