EU-Kommission sieht Fortschritte bei Reparatur der beschädigten 'Druschba'-Pipeline.
Gespräche über die 'Druschba'-Pipeline mit Ungarn und der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Kommission bewertet die Gespräche mit Ungarn und der Ukraine über die Wiederinbetriebnahme der 'Druschba'-Pipeline positiv. Dies wurde am 27. Februar 2023 bei einem Briefing in Brüssel bekanntgegeben. Die entscheidende Infrastruktur für die europäische Energieversorgung war am 27. Januar 2023 durch einen russischen Angriff auf eine Pumpstation beschädigt worden.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Initiative für eine Inspektionsmission zur Überprüfung des Pipeline-Zustands unterstützt. Wie die Sprecherin der Europäischen Kommission, Anna-Kaisa Itkonen, mitteilte,
„Der ungarische Ministerpräsident hat die Idee einer Mission zur Überprüfung des Zustands der beschädigten Pipeline unterstützt.“Sie betonte außerdem die Bedeutung der Verpflichtungen, die die EU-Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat eingegangen sind:
„Wir erwarten, dass alle EU-Führungspersönlichkeiten ihre auf dem Europäischen Rat eingegangenen Verpflichtungen erfüllen.“
Zudem verurteilte Itkonen die russischen Angriffe scharf und erklärte:
„Wir verurteilen diese russischen Angriffe auf die Energiesicherheit der Ukraine und Europas aufs Schärfste.“Sie hob hervor, dass „es wichtig ist, daran zu erinnern, dass erst der russische Angriff auf die Pumpstation der 'Druschba'-Pipeline am 27. Januar zu ihrer Beschädigung führte“. Gleichzeitig räumte die EU-Kommissionssprecherin ein: „Wir erkennen die Schwierigkeiten an, solche Reparaturarbeiten unter der ständigen Bedrohung durch neue russische Angriffe durchzuführen.“ Die Sicherheitslage vor Ort stellt die Techniker vor immense Herausforderungen.
Warum die 'Druschba'-Pipeline so wichtig ist
Die Wiederherstellung der 'Druschba'-Pipeline ist von entscheidender Bedeutung für die Energiesicherheit in der Region, da diese Leitung mehrere europäische Länder mit Öl versorgt. Der konstruktive Dialog zwischen der Europäischen Kommission und den Regierungen Ungarns und der Ukraine unterstreicht die Bemühungen der EU, die Stabilität im Energiesektor zu wahren – besonders vor dem Hintergrund des eskalierenden Konflikts mit Russland.
Die EU-Staats- und Regierungschefs suchen weiterhin nach Wegen, die Energiesicherheit zu gewährleisten und die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern. Dies zeigt, welche hohe Priorität dieses Thema für die künftige Energiepolitik Europas hat.
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