Mobilisierung mit Behinderung: unter welchen Umständen ist dies möglich.
Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine gibt es eine Befreiung von der Mobilisierung für bestimmte Gruppen von Bürgern, zu denen auch Personen mit Behinderung gehören. Es gibt jedoch einige Ausnahmen.
Welche Personen mit Behinderung sind von der Mobilisierung befreit?
Gemäß Artikel 23 des ukrainischen Gesetzes "Über die mobilisierenden Vorbereitungen und Mobilisierung" unterliegen Personen mit Behinderung auch in Kriegszeiten nicht der Einberufung. Es gibt keine festgelegte Gruppe von Behinderungen, die eine Befreiung gewährt — allein der Status sorgt für eine vorübergehende Befreiung von der Mobilisierung.
Es ist jedoch zu betonen, dass eine Person mit Behinderung auf freiwilliger Basis mobilisiert werden kann. Wenn ein Mann an die Front gehen möchte und keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme hat, kann er einen Vertrag unterzeichnen und sich den Streitkräften der Ukraine anschließen.
Verfahren zur Beantragung der Befreiung
Die Mobilisierung von Personen mit Behinderung ist möglich, wenn sie den entsprechenden Status haben, die Befreiung jedoch formal nicht beantragt wurde. Zuvor musste man dafür das TCK aufsuchen, aber ab November ist es erforderlich, sich zuerst an das CNAP zu wenden. Danach werden die Mitarbeiter alle notwendigen Unterlagen an das TCK übermitteln: das Militärdokument, das MSKEK-Zertifikat (Formular 157-1/o) sowie Kopien des Codes und des Reisepasses.
Die nächsten Schritte zur Beantragung der Befreiung erfolgen ohne das Mitwirken des Bürgers. Nach Genehmigung wird die Bewerbung über die App 'Reserv+' in etwa einer Woche bestätigt.
Dauer der Befreiung
Die Dauer der Befreiung hängt vom Schweregrad der Erkrankung der Person ab. Einige Männer können lebenslang nicht einberufen werden, während andere alle sechs Monate oder jährlich eine Gesundheitsüberprüfung durchlaufen müssen. Wenn sie bei der erneuten Untersuchung als gesund eingestuft werden, erlischt das Recht auf Befreiung von der Mobilisierung, und sie werden als diensttauglich anerkannt.
Die Befreiung wegen Behinderung in 'Reserv +' wird automatisch verlängert. Wenn die Gründe für den Erhalt weiterhin bestehen, erhält die Person eine Benachrichtigung über die App.
Es ist auch zu beachten, dass der Kriegszustand in der Ukraine bis zum 3. Februar 2026 verlängert wurde. Die Mobilisierung beginnt am 1. Dezember und sieht keine Änderungen im Prozess vor. Die geltenden Regeln und Verfahren zur Mobilisierung bleiben unverändert und unterliegen der Gesetzgebung der Ukraine.
Diese Informationen sind besonders wichtig für Personen mit Behinderung und deren Familien, da sie es ermöglichen, ihre Rechte und Möglichkeiten während der Mobilisierungsmaßnahmen im Krieg zu verstehen. Man sollte die Möglichkeit des freiwilligen Dienstes und Änderungen in der Gesetzgebung im Auge behalten, die ihre Situation beeinflussen könnten.
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