Massiver Angriff auf die Ukraine: Fast tausend Drohnen und Raketen binnen 48 Stunden abgefeuert.

Massiver Angriff auf die Ukraine: Fast tausend Drohnen und Raketen binnen 48 Stunden abgefeuert
Massiver Angriff auf die Ukraine: Fast tausend Drohnen und Raketen binnen 48 Stunden abgefeuert

Russlands Angriffswelle am 23. und 24. März: Ein Überblick

Nach Angaben von TSN.ua: Zwischen dem 23. und 24. März 2023 hat Russland einen der heftigsten Angriffe seit Kriegsbeginn gestartet. Dabei kamen fast tausend Drohnen und Raketen zum Einsatz, was diesen Angriff zum größten seiner Art macht. Die Attacken erstreckten sich über elf Regionen, forderten mindestens vier zivile Todesopfer und richteten Schäden an ziviler sowie Energie-Infrastruktur an.

Der Zeitraum der Angriffe reichte vom 23. März, 18:00 Uhr, bis zum 24. März, 09:00 Uhr. In dieser ersten Phase wurden 426 Waffensysteme abgefeuert. In den folgenden neun Stunden kamen weitere 556 Drohnen hinzu. Während der Nacht setzte Russland 392 Kampfdrohnen und 34 Raketen ein. Die ukrainische Luftabwehr konnte 256 Drohnen und 25 Raketen abfangen. Am 24. März wurden keine Raketenstarts mehr registriert, doch von den 556 Drohnen wurden 541 abgeschossen.

Betroffen waren elf ukrainische Regionen, darunter:

  • Tschernihiw
  • Dnipropetrowsk
  • Iwano-Frankiwsk
  • Charkiw
  • Kiew
  • Lwiw
  • Mykolajiw
  • Odessa
  • Sumy
  • Winnyzja
  • Saporischschja

Die Angriffe forderten mindestens vier Todesopfer in der Zivilbevölkerung. Besonders brisant: Am 24. März traf ein russischer Schlag ein UNESCO-Weltkulturerbe in Lwiw.

Neue russische Taktik: Was sich geändert hat

Laut Analysten des Institute for the Study of War (ISW) zeigt die Angriffsserie vom 23. und 24. März eine deutliche taktische Neuausrichtung Russlands. Ziel sei es, die weltweit knappen Abfangraketen für das Patriot-System zu erschöpfen. Diese Strategie verdeutlicht neue Ansätze in der Kriegsführung, die weitreichende Folgen für die Sicherheit der Ukraine haben könnten.

Die Ereignisse der beiden Tage unterstreichen eine Eskalation der russischen Militäraktionen und deuten auf eine mögliche Zunahme der Angriffsintensität in der Zukunft hin. Die Ukraine ist daher gezwungen, ihre Verteidigungsstrategien anzupassen, um mit den Herausforderungen durch Drohnen und Raketen umzugehen. Angesichts der Bedeutung internationaler Unterstützung sollte Kiew die Zusammenarbeit mit Partnern verstärken, um die Luftabwehrsysteme zu verbessern und kritische Infrastruktur zu schützen.


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