Nach Irans Angriff auf weltgrößten LNG-Hafen: Europäische Gaspreise schießen um 35 Prozent in die Höhe.
Schockwellen an den Energiemärkten: Gaspreise in Europa explodieren
Nach Angaben von TSN.ua: Ein iranischer Raketenangriff auf den Industriekomplex in Ras Laffan (Katar) hat die europäischen Erdgaspreise mit einem Schlag um 35 Prozent nach oben getrieben. Bei dem Angriff am 18. März wurde die Infrastruktur des Komplexes schwer beschädigt, Teile der Produktion mussten gestoppt werden. Der Standort gilt als das weltweit bedeutendste Zentrum für die Herstellung und den Export von Flüssigerdgas (LNG).
Das Unternehmen QatarEnergy bestätigte erhebliche Schäden an den Anlagen durch die Raketentreffer. Da der Ras-Laffan-Komplex rund 20 Prozent des globalen LNG-Marktes bedient, lösen Störungen dort sofortige Preissprünge aus. Die ohnehin angespannte Lage in Europa wird dadurch verschärft: Nach dem Winter sind die Gasspeicher auf dem Kontinent nur noch gering gefüllt, was die Anfälligkeit für Preisschübe zusätzlich erhöht.
Energiemarkt unter Druck: Lieferketten und geopolitische Risiken
Bereits vor dem Angriff waren die Lieferungen aus dem Ras-Laffan-Hub kriegsbedingt unterbrochen. Hinzu kommt, dass auch Gasverarbeitungsanlagen in Abu Dhabi durch herabfallende Raketentrümmer vorübergehend stillgelegt wurden. US-Präsident Donald Trump reagierte auf die Eskalation mit der Ankündigung, weitere Attacken nicht unbeantwortet zu lassen.
„Dieser Vorfall zeigt, wie verletzlich die Energieinfrastruktur ist und welche unmittelbaren Auswirkungen das auf die Weltmärkte hat.“ – Quelle unbekannt
Der Angriff auf Ras Laffan verdeutlicht, wie schnell politische Instabilität die Energiepreise beeinflussen kann. Für Europa, das ohnehin mit Versorgungsengpässen kämpft, bergen solche Ereignisse das Risiko weiterer Preisspitzen und Marktturbulenzen. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, Energiequellen zu diversifizieren und sich nicht von einzelnen Lieferanten abhängig zu machen.
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