Krim-Bewohner ab 1. April zwangsrekrutiert: Besatzer ändern ihre Taktik.
Zwangsrekrutierung von Krim-Bewohnern für Kampfeinsätze
Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 1. April plant die Besatzungsverwaltung auf der Krim, die lokale Bevölkerung massiv in Kampfhandlungen gegen die ukrainische Armee einzubeziehen. Im Zuge dieser Aktion tauscht das russische Kommando das Personal der 810. eigenständigen Marineinfanteriebrigade mit Sitz in Sewastopol aus, um eine neue Division aufzustellen. Diese Entwicklung sorgt in der Bevölkerung für Unruhe, da Moskau zuvor zugesichert hatte, dass Krim-Bewohner nicht an Kampfeinsätzen teilnehmen müssten. Der Experte für Sicherheitsfragen, Vladislav Voloshin, kommentierte:
“Die Russen haben versprochen, dass die Krim-Bewohner nicht kämpfen würden, doch jetzt werden sie gezwungen, an Gefechten teilzunehmen”. Diese Kehrtwende könnte dazu führen, dass Zivilisten direkt in den Konflikt hineingezogen werden, was die Ängste vor Ort weiter schürt.
Verstärkung der Truppen in der Region Donezk
Parallel dazu werden die Streitkräfte in der Region Donezk und im Süden aufgestockt. Zur Unterstützung der Kampfhandlungen werden 265 Kampffahrzeuge in das besetzte Gebiet von Donezk verlegt. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenderen Militärstrategie Russlands, die auch den Nachschub an Technik und Verstärkung aus Moskau umfasst. Gleichzeitig unterstreicht die Verlegung der Marineinfanterie die Absicht des russischen Kommandos, seine Positionen in der Region zu festigen. Die Krim-Bewohner sehen sich dadurch einer wachsenden Bedrohung ihrer Sicherheit und ihres Alltags ausgesetzt.
Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in den Konflikt stellt die Einhaltung früherer Zusagen der Besatzungsbehörden infrage und löst Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft aus. Diese Entwicklung könnte die Spannungen in der Region weiter verschärfen und die humanitäre Lage auf der Krim zusätzlich verschlechtern.
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