Russische Militärflugzeuge nahe Alaska: USA und Kanada schicken Abfangjäger.

Russische Militärflugzeuge nahe Alaska: USA und Kanada schicken Abfangjäger
Russische Militärflugzeuge nahe Alaska: USA und Kanada schicken Abfangjäger

NORAD registriert russische Militärflugzeuge

Nach Angaben von TSN.ua: Am 4. März 2026 entdeckte das Kommando der Nordamerikanischen Luftverteidigung (NORAD) zwei russische Aufklärungsflugzeuge des Typs Tupolew TU-142 in der Nähe Alaskas. Als Reaktion darauf setzten die USA und Kanada eine beachtliche Anzahl eigener Luftfahrzeuge in die Luft. Solche Manöver sind Teil der Standardverfahren zur Luftraumüberwachung, gewinnen im aktuellen geopolitischen Klima jedoch besondere Aufmerksamkeit. Die eingesetzten Kräfte umfassten:

  • zwei F-35-Kampfflugzeuge,
  • zwei F-22-Kampfflugzeuge,
  • vier KC-135-Tankflugzeuge,
  • eine AWACS-Luftraumüberwachungsmaschine E-3,
  • zwei kanadische CF-18-Kampfflugzeuge,
  • ein CC-150-Tankflugzeug.

Die russischen Flugzeuge bewegten sich während des gesamten Vorfalls im internationalen Luftraum. Bereits Ende Februar hatte NORAD fünf russische Flugzeuge, darunter Tu-95-Bomber, Su-35-Kampfflugzeuge und eine A-50-Aufklärungsmaschine, in der Region verfolgt. Damals starteten die USA neun Abfangjäger, um ihre Entschlossenheit zum Schutz des nordamerikanischen Luftraums zu demonstrieren.

Angespannte Lage in der Arktis

Der Vorfall unterstreicht die zunehmenden Spannungen in der Arktis, wo russische Militäraktivitäten bei den USA und ihren Verbündeten auf Besorgnis stoßen. Die Interaktion zwischen den Streitkräften, insbesondere das Aufsteigen von Abfangjägern, ist fester Bestandteil der Strategie zur Sicherung des nordamerikanischen Luftraums. Vor dem Hintergrund der globalen politischen Lage deuten solche Maßnahmen auf eine verstärkte militärische Präsenz und eine erhöhte Bereitschaft hin, auf mögliche Bedrohungen zu reagieren.


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