Bloomberg über Trumps Plan für die Ukraine: Was über die 28 Punkte bekannt ist.

Bloomberg über Trumps Plan für die Ukraine: Was über die 28 Punkte bekannt ist
Bloomberg über Trumps Plan für die Ukraine: Was über die 28 Punkte bekannt ist

Nach Angaben von ТСН: Skandal um Trumps Audioaufnahmen

Die Veröffentlichung der Audioaufnahmen von Steve Witkoff, die sich auf den sogenannten „Friedensplan“ von Trump beziehen, hat einen ernsthaften politischen Skandal in Washington ausgelöst. Diese Gespräche werfen Fragen über den möglichen Einfluss von Vladimir Putins Umfeld auf die Position des US-Präsidenten auf und zeigen versteckte Widersprüche im Team von Trump auf.

Wessen Interessen stecken dahinter?

Der Polittechnologe Taras Zahorodnyi ist der Meinung, dass es wichtiger ist zu klären, nicht „wer gesprochen hat“, sondern „wer diese Informationen verbreitet hat“. Er merkte an:

„Ich stimme zu, dass die Russen geleakt haben. Ich schließe nicht aus, dass es bereits einen Kampf innerhalb der russischen Macht gibt“.

Der Experte verbindet die Teilnahme von Putins Berater Yuri Ushakov mit Konflikten in der russischen Führung. Er weist auf die angespannten Beziehungen zwischen verschiedenen Gruppen hin, wie der „alten Garde“ um Sergey Lavrov und den neuen Figuren, die mit Kirill Dmitriev verbunden sind. Mit solchen Geschichten versuchen sie, Einfluss auf Vladimir Putin zu nehmen.

Schwierige Situation für Trump

Die Audioaufnahmen stellen eine große Herausforderung für Donald Trump dar, da sie den externen Einfluss auf seine Verhandlungen zeigen. Insbesondere sagen die Aufnahmen die Idee voraus, dass „man mit ihm durch Lob über seine angeblichen Fähigkeiten, Kriege zu beenden, reden kann“. In diesem Zusammenhang hat Marco Rubio die Teilnahme von Steve Witkoff verurteilt.

Gleichzeitig gibt es in den USA ernsthafte Verdächtigungen hinsichtlich des Zugangs russischer Agenten zu Trumps Umfeld, was seinen Standpunkt erheblich beeinflussen und Spannungen für die Vereinigten Staaten schaffen könnte.

Friedensplan mit 28 Punkten

In den Gesprächen von Kirill Dmitriev wurde ein Friedensplan mit 28 Punkten angesprochen, den die Vereinigten Staaten als ihren eigenen präsentieren sollten. Unter den Punkten waren Einschränkungen für die ukrainische Armee und mögliche Vereinbarungen zur Donbass-Region. Zahorodnyi betonte:

„Alle diese sogenannten 28 Punkte dieses Plans sind darauf ausgelegt, die Ukraine zum Einsturz zu bringen, damit wir uns hier selbst zerfleischen“.

Der Druck auf die Ukraine wurde durch Angst und ein Gefühl der Dringlichkeit ausgeübt, als schnell ein Abkommen unterzeichnet werden sollte. Allerdings glaubt der Experte, dass der erwartete Effekt nicht eingetreten ist, da die ukrainische Seite europäische Partner in die Diskussion einbezogen hat und den Prozess hinausgezögert hat. In der Ukraine hat es keine interne Explosion gegeben, und die Angriffe auf das Territorium Russlands dauern an.

Konflikte im Umfeld von Trump

Im engsten Umfeld von Donald Trump sind Streitigkeiten über die Kontrolle über den Friedensplan für die Ukraine entstanden. Vizepräsident JD Vance plädiert für eine harte Haltung und will Trumps politisches Erbe festigen, während Außenminister Marco Rubio die Verhandlungen mit Europa und der Ukraine übernommen hat und seinen Einfluss auf die US-Außenpolitik verstärkt.

Dieser Skandal könnte erhebliche Auswirkungen auf die politische Situation in den Vereinigten Staaten haben, da die Beziehungen zwischen Trump und seinem Team zu einem Machtkampf werden. Die Ergebnisse solcher Auseinandersetzungen könnten sich nicht nur auf seine Karriere, sondern auch auf zukünftige strategische Entscheidungen in den Beziehungen zu Ukraine und Russland auswirken.


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