„Keine Könige“: Hunderttausende US-Amerikaner gehen auf die Straße – was in den USA los ist.

„Keine Könige“: Hunderttausende US-Amerikaner gehen auf die Straße – was in den USA los ist
„Keine Könige“: Hunderttausende US-Amerikaner gehen auf die Straße – was in den USA los ist

Massenproteste unter dem Motto „No Kings“ in den USA

Nach Angaben von TSN.ua: Im Jahr 2026 kam es in den Vereinigten Staaten zu landesweiten Demonstrationen unter dem Slogan „No Kings“. Die Proteste richteten sich gegen die Politik von Präsident Donald Trump, insbesondere gegen verschärfte Migrationsrazzien und den Krieg im Iran. Sie erfassten sowohl Großstädte als auch kleinere Gemeinden – allein in Minnesota versammelten sich rund 100.000 Menschen.

Der Schwerpunkt der Proteste lag in Minnesota, wo die Teilnehmer der Opfer des ICE (Einwanderungs- und Zollbehörde der USA) gedachten. In New York schloss sich der bekannte Schauspieler Robert De Niro den Protestierenden an und unterstützte die landesweite Bewegung gegen Autoritarismus. Senator Bernie Sanders kritisierte Trump scharf und warnte vor einem Abdriften in eine autoritäre Herrschaft. Auch Gouverneur Tim Walz äußerte sich zur Politik des Präsidenten und bezeichnete Trumps Sicherheitskräfte als „ungeschulte, aggressive Schläger“.

Reaktionen auf die Proteste und internationale Solidarität

Der Musiker Bruce Springsteen präsentierte eine neue Protesthymne mit dem Titel „Straßen von Minneapolis“, die die Stimmung der Demonstranten widerspiegelte. Die Kongressabgeordnete Ilhan Omar erklärte dazu:

„Ich hätte mir nie vorstellen können, dass der Tag kommen würde, an dem wir einen solch schleichenden Autoritarismus in den Vereinigten Staaten von Amerika erleben.“ – Ilhan Omar

Sie fügte hinzu: „Trump hat eine zerstörerische Kugel genommen und damit das Fundament dessen getroffen, was Amerika groß macht.“

Die Proteste fanden nicht nur im Inland Beachtung, sondern lösten auch internationale Reaktionen aus. In zahlreichen europäischen Städten gab es Solidaritätskundgebungen, darunter in:

  • Paris
  • Rom
  • Berlin
  • Madrid

Dort unterstützten die Menschen die Demonstranten in den USA.

Die „No Kings“-Proteste entwickelten sich somit zu einem bedeutenden Ereignis im politischen Leben der USA. Sie verstärkten den Widerstand gegen autoritäre Tendenzen und wurden zum Symbol des Kampfes für Menschenrechte in einer angespannten politischen Lage. Die Aktionen spiegelten nicht nur innergesellschaftliche und politische Konflikte wider, sondern riefen auch internationale Reaktionen hervor – ein Zeichen dafür, dass der Einsatz für demokratische Werte globale Dimensionen angenommen hat. Diese Entwicklung zeigt, wie sehr die amerikanische Innenpolitik auch außerhalb der Landesgrenzen aufmerksam verfolgt wird.


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