Gericht im Fall des NABU-Ermittlers wegen Bombendrohung evakuiert.
Nach Angaben von ТСН: Heute hat das Berufungsgericht in Kiew alle aufgefordert, das Gebäude wegen einer Bombendrohung zu verlassen.
Um 12:30 Uhr war eine Anhörung zur Berufung gegen die Untersuchungshaft des NABU-Ermittlers Ruslan Maghamedrasulov geplant, der die Aktivitäten des Unternehmers Timur Mindič dokumentiert.
Am 21. Juli wurde Maghamedrasulov zusammen mit seinem Vater von der SBU im Zusammenhang mit angeblichen Absichten festgenommen, technische Hanfpflanzen nach Dagestan zu verkaufen. Die Ermittler behaupten, dass er die Möglichkeit des Verkaufs dieses Produkts, einschließlich nach Usbekistan, besprochen hat, wie Zeugen berichteten.
Zum Gericht sollten Vertreter von Bürgerorganisationen und Demonstranten kommen, um die Freilassung von Maghamedrasulov zu fordern.
Das Zentrum zur Bekämpfung der Korruption stellte fest, dass die Informationen über die Bombendrohung Zweifel an ihrem tatsächlichen Ziel aufwerfen. Dies könnte auf Versuche hinweisen, den Prozess zu sabotieren und den Verlauf der Ermittlungen zu beeinflussen.
Früher gab das NABU bekannt, dass Ruslan Maghamedrasulov aktiv an der Aufdeckung eines großen Korruptionsschemas in dem Staatsunternehmen 'Energoatom' beteiligt war.
Diese Situation zeigt, wie komplex und riskant die Untersuchungen von Korruptionsfällen in der Ukraine sein können, da sie nicht nur die Strafverfolgungsbehörden, sondern auch massive öffentliche Proteste einbeziehen. Die zunehmende Spannung um den Fall von Maghamedrasulov unterstreicht die Bedeutung seiner Arbeit und die möglichen Folgen für alle Beteiligten im Verfahren.
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