Von der Leyen: Russland ist nicht bereit, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
Nach Angaben von ТСН: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußerte Bedenken hinsichtlich der 'einseitigen Teilung eines souveränen europäischen Staates'. Sie erklärte, dass Russland nach wie vor nicht bereit sei, den Konflikt in der Ukraine zu beenden.
Bei ihrer Ansprache vor europäischen Abgeordneten in Straßburg stellte von der Leyen fest:
„Es muss klar erkannt werden, dass es keine einseitige Teilung eines souveränen europäischen Staates geben kann und dass Grenzen nicht mit Gewalt geändert werden können. Wenn wir heute die Untergrabung von Grenzen legitimieren und formalisieren, öffnen wir die Tür für neue Kriege morgen. Das dürfen wir nicht zulassen“.
Sie lobte auch die Bemühungen des US-Präsidenten um eine friedliche Lösung und merkte an, dass sie ein 'Ausgangspunkt' seien. Dennoch äußerte von der Leyen Bedenken hinsichtlich der Einzelheiten des 28-Punkte-Plans, der von Washington und Moskau vorgeschlagen wurde.
Europas Position und Herausforderungen für Russland
Von der Leyen betonte:
„Bis heute gibt es keine Anzeichen für den echten Willen Russlands, den Krieg zu beenden“.Sie fügte hinzu, dass der Druck auf Russland fortgesetzt werden müsse, um tatsächliche Veränderungen zu erreichen.
Kaja Kallas, die Chefin der europäischen Diplomatie, bestätigte, dass die Außenminister der EU erneut gemeinsame Prinzipien verkündet hatten, einschließlich der Souveränität und des Rechts der Ukraine auf Selbstverteidigung. Sie merkte an:
„Momentan sehen wir keine Anzeichen dafür, dass Russland bereit ist, einen Waffenstillstand zu akzeptieren“und wagte es, die Situation zu ändern, damit Russland gezwungen wird, zu verhandeln.
Identifikation von Bedrohungen und Einschränkungen
Kallas stellte auch fest, dass die Annahme eines möglichen Verlustes der Ukraine 'absolut falsch' sei. Sie machte deutlich, dass, wenn Russland die Ukraine militärisch hätte erobern können, es dies bereits getan hätte. Ihrer Meinung nach wird der Kreml versuchen, seine Ziele durch Verhandlungen zu erreichen.
Hinsichtlich möglicher Friedensabkommen betonte die Diplomatin die Bedeutung von Zugeständnissen seitens Russland zur Beendigung seiner Aggression. Von der Leyen bemerkte auch, dass Einschränkungen der ukrainischen Streitkräfte die Verwundbarkeit des Staates gegenüber neuen Angriffen erhöhen würden.
Sie bestätigte, dass die Europäische Kommission plant, einen Entwurf vorzulegen, der die Verwendung von eingefrorenen russischen Vermögenswerten zur Finanzierung der Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 ermöglichen soll. Die EU-Führer planen, dieses Thema in naher Zukunft zu erörtern. Von der Leyen erklärte auch, dass sie kein Szenario sehe, in dem europäische Steuerzahler Reparationen für die Ukraine zahlen müssten.
Laut Reuters besteht der US-Plan aus 28 Punkten und basiert auf einem russischen Bericht, der im Oktober im Weißen Haus eingereicht wurde. Hochrangige Kremlbeamte gaben an, dass sie mit der neuesten Version des amerikanischen Plans vertraut seien und sowohl positive als auch Aspekte, die einer weiteren Diskussion bedürfen, festgestellt hätten.
The Telegraph stellt fest, dass der Versuch der USA, einen schnellen Friedensvertrag mit der Ukraine 'durchzudrücken', zum Scheitern verurteilt war. Donald Trump versuchte, ein Abkommen 'mit persönlicher Autorität' und einer strengen Frist umzusetzen und bot kurze Thesen an, die zu Frieden führen sollten.
Somit bleibt die Position der Europäischen Union klar: Die Unterstützung der Ukraine und der Druck auf Russland müssen fortgesetzt werden, da die echte Bereitschaft zum Frieden von Moskau nach wie vor nicht erkennbar ist. Derzeit liegen die wichtigsten Aufgaben für die europäischen Führer in der Abstimmung einer Strategie und der Gewährleistung der Sicherheit der Region, die angesichts der Verschärfung des Konflikts zunehmend akut wird.
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