Die Ukraine erhält 3 Milliarden Dollar aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten – Schmyhal.
Die Vereinbarung zwischen der Ukraine und Japan, die vom Kabinett der Minister der Ukraine genehmigt wurde, ermöglicht den Erhalt von etwa 3 Milliarden Dollar im Rahmen der Initiative G7 Extraordinary Revenue Acceleration (ERA). Dies erklärte der Premierminister Denis Schmyhal.
Es wurde festgestellt, dass diese Mittel durch Einnahmen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerte gesichert werden und auf die vorrangigen Ausgaben des Haushalts zur Wiederherstellung und Entwicklung der Ukraine gerichtet sind.
Insgesamt plant die Ukraine dank der ERA-Initiative, 50 Milliarden Dollar zu erhalten. Laut Denis Schmyhal ist dies eine erhebliche finanzielle Unterstützung für das Land.
Der Premierminister drückte seinen Dank an die Partner aus den Ländern der 'Großen sieben' und der Europäischen Union für die Schaffung eines Mechanismus aus, der die Russische Föderation verpflichtet, die der Ukraine zugefügten Schäden zu entschädigen. Er betonte auch die Bedeutung der G7-Initiative.
Denis Schmyhal erinnerte daran, dass russische Angriffe und Kampfhandlungen zur Tötung vieler Zivilisten entlang der Frontlinie in der Ukraine geführt haben. Er stellte fest, dass die Verhandlungen über einen Waffenstillstand im Krieg noch mehr Gefahr für die ukrainischen Bewohner mit sich brachten.
Nach Angaben der Vereinten Nationen und Analysten haben russische Raketen- und Drohnenangriffe sowie Kampfhandlungen zu einer höheren Zahl von Todesfällen unter Zivilisten geführt als in derselben Zeit zuvor. Im April wurden 848 Zivilisten getötet oder verletzt, was 46% mehr ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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