Merz hat die EU aufgefordert, bis Dezember die eingefrorenen russischen Vermögenswerte an die Ukraine zu übergeben.
Nach Angaben von ТСН: Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat die EU-Länder aufgefordert, sich auf die Verwendung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine bis zum Gipfel im Dezember in Brüssel zu einigen. Diese Worte fielen während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem estnischen Premierminister Kaja Kallas.
Die Position Deutschlands und Estlands
Merz und Kallas betonten, dass die Ukraine in allen Friedensverhandlungen nicht zu territorialen Zugeständnissen gezwungen werden sollte.
„Die Europäer und Amerikaner tragen eine große Verantwortung in diesem Konflikt. Wir alle - die Ukraine, die Europäer und die Amerikaner - möchten, dass der Krieg in der Ukraine endlich endet. Wir streben Frieden für die Ukraine und Sicherheit für Europa an“, betonte Merz.
Die Bedeutung von Verteidigung und Sicherheit
Der Kanzler betonte die Notwendigkeit einer starken Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und zuverlässiger Sicherheitsgarantien im Falle eines Abschlusses irgendeiner Vereinbarung mit Russland.
„Jede Vereinbarung, die die EU, Europa im Allgemeinen oder die NATO betrifft, bedarf der Zustimmung europäischer Partner und eines Konsenses innerhalb des Bündnisses“, erklärte Merz.
Zukünftige Schritte
Merz und Kallas äußerten auch die Hoffnung, dass die EU-Mitgliedstaaten bis zum Gipfel im Dezember in Brüssel eine Einigung über die Nutzung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine erzielen werden.
Es sei angemerkt, dass der letzte Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 19. Dezember 2025 in Brüssel stattfinden wird und bereits als „ Wendepunkt“ für die Ukraine bezeichnet wurde.
Wir erinnern daran, dass der Plan mit den eingefrorenen russischen Vermögenswerten erneut ins Stocken geraten ist. Insbesondere verlangt Belgien Garantien, während die Slowakei nicht möchte, dass das Geld die ukrainische Armee unterstützt.
Diese Nachricht hebt die Bedeutung der Einheit in Fragen der Sicherheit und der Unterstützung der Ukraine unter den europäischen Staaten hervor. Angesichts der erwarteten Schwierigkeiten bei der Finanzierung könnten weitere Gespräche beim Gipfel entscheidend für die Gestaltung der EU-Politik gegenüber der Ukraine sein.
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